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Nach dem Willen vieler Bürger soll der Stadtpark nicht bebaut werden.

Aus Protest

Bürgerinitiative gegen Stadtpark-Bebauung -  Das sind die nächsten Schritte

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"Rettet den Stadtpark" heißt die Bürgerinitive (BI), die sich gegen eine mögliche Bebauung der Erholungsfläche stark macht. Freitag geht man den ersten Schritt.

Die Bürgerinitiative lädt für Freitag, 12. Juli, um 19 Uhr im Schulungsraum des Magazins auf dem Gelände der früheren Zeche Ewald-Fortsetzung an der Ewaldstraße 27 zu einem ersten Informationstermin. Sprecher Armin Ziesmann: „Wir heißen alle Bürger willkommen, die sich für die wichtige Grünfläche einsetzen wollen. Wir brauchen viele Mitstreiter, um das Ziel zu erreichen.“ Aus Sicht der Initiatoren ist die Gründung der Bürgerinitiative notwendig, da SPD, CDU, Die Linke und BOE die Interessen der Bebauungsgegner ignorieren würden.  „Unseren Antrag, die Bebauung abzulehnen und nach alternativen Flächen zu suchen wurde von diesen Fraktionen in der Ratssitzung vom 4. Juli abgelehnt“, erklärt der grüne Fraktionsvorsitzende Armin Ziesmann. 

Fakt AG will 150 Wohnungen im Stadtpark bauen

Zur Erinnerung: Mit den Stimmen von SPD, CDU, der Linkspartei und der Bürgervereinigung (BOE) wurde während der jüngsten Ratssitzung lediglich beschlossen, die Stadtverwaltung zu beauftragen, mit der Essener Fakt AG weitere Gespräche zu führen, um deren Bebauungsvorschlag für den Stadtpark zu konkretisieren. Dabei sollen auch weitere Daten und Fakten beispielsweise zu den Themen Ökologie, Stadtklima und Verkehr gesammelt werden. Über die mögliche (!) Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans soll der Stadtrat zu einem späteren Zeitpunkt dann definitiv entscheiden. 

Zum Nachlesen: So hat der Stadtrat in Sachen Stadtpark-Bebauung entschieden.

Neben weiteren Bauprojekten in der Umgebung ist die Essener Fakt AG auch an anderer Stelle in Oer-Erkenschwick aktiv.

Weitere Informationen über das Essener Unternehmen Fakt AG gibt es hier.

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