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Zwei alte Personenwagen werden zurzeit am Bergbaumuseum flott gemacht. Viel Arbeit für das Team um Volker Seemann (l.), Markus Pliska (vorn), Patrick Seemann und Klaus Terheyden.

Am Ziegeleitor

"Glück Auf!" - das passiert trotz der Coronakrise am Bergbaumuseum 

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Die Verantwortlichen des Bergbaumuseums in Oer-Erkenschwick mussten wegen der Coronakrise zuletzt arg zurückstecken. Ganz langsam beginnt wieder der Alltag.

  • Ehemalige Bergmänner machen das Musum flott.
  • Bis wieder Besucher kommen können, dauert es noch
  • Viele Feiern mussten abgesagt werden.

Es wird wieder malocht auf dem Gelände des Bergbaumuseums am Ziegeleitor in Oer-Erkenschwick. "Als erstes müssen wir das Außengelände wieder in Schuss bekommen“, sagt der Vorsitzende Markus Pliska vom Bergbau- und Geschichtsverein. An eine Öffnung des schmucken Museums ist vor Ende Mai sowieso nicht zu denken – und auch danach ist es für große Gruppen auch unrealistisch, in die Geschichte des Bergbaus einzutauchen.

Oer-Erkenschwick: Kein Tag des Bergmanns in 2020

 Der Verein lebt zudem hauptsächlich von der Vemietung der "Revierbude". Zwölf Veranstaltungen sind uns jetzt schon weggebrochen“, bedauert Pliska. Aber Lamentieren kennt das Team  nicht – und so wird nun schon wieder kräftig angepackt. Alle der Bergbautradition verbundenen Organisationen – Bergbau- und Geschichtsverein, Bergmannsverein, IGBCE-Ortsgruppe, Förderverein zum Erhalt des Schachtgerüstes, Sängerkreis der ehemaligen Grubenwehr - wollten zudem am 22. August wieder den „Tag des Bergmanns“ feiern.  Doch die Auflagen sind klar, die Veranstaltung muss ausfallen.  Nächster avisierter Termin: 29. August 2021.

Es gibt Ideen für die Nutzung alter Zechengebäude.

Der Tag des Bergmanns war 2019 ein großer Erfolg.

Oer-Erkenschwick: Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Kultur und Sport in der Stadt am Stimberg

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