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Wildnachwuchs, wie hier ein junger Hase, braucht derzeit Ruhe.

Jetzt ist Brutzeit

Vorsicht im Wald - das sollten Spaziergänger jetzt zum Schutz der Jungtiere beachten

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Gerade in Coronazeiten ist ein Spaziergang im Wald ein beinahe befreiendes Erlebnis. Aber Achtung: Viele Wildtiere ziehen gerade ihren Nachwuchs groß.

  • Wildnachwuchs braucht derzeit viel Ruhe
  • Spaziergänger soll unbedingt auf den Waldwegen bleiben
  • Hunde sind möglichst anzuleinen

Junge Feldhasen, der Wildschwein-Nachwuchs, Bodenbrüter und Co. brauchen aktuell beispielsweise in der Haard in Oer-Erkenschwick viel Ruhe. Denn die Elterntiere können wegen Stress und Störungen durch Spaziergänger oder ihre Hunde sogar ihren Nachwuchs verlassen oder das Füttern einstellen. „Deswegen appellieren wir an alle Naturbesucher: Verhalten Sie sich bitte achtsam“, sagt Petra Bauernfeind-Beckmann, Vorsitzende der Kreisjägerschaft Hubertus Recklinghausen. 

Vierbeiner in Oer-Erkenschwick im Auge halten

Während der Brut- und Aufzuchtzeit ist es besonders wichtig, Hundeführer ihre Vierbeiner beim Spaziergang stets im Auge haben, oder besser noch an der Leine geführt werden. „Denn besonders freilaufende Hunde können dem wilden Nachwuchs schaden“, betont Bauernfeind-Beckmann. Grundsätzlich gilt die Anleinpflicht in Naturschutzgebieten und Landschaftsschutzgebieten. Hier dürfen auch die Wege nicht verlassen werden. Schon ein paar Meter entfernt können Jungtiere sein – und das gut getarnt vor Fressfeinden und die meiste Zeit des Tages allein, bis die Elterntiere sie abholen. Hat ein Jungtier aber den Geruch des Menschen angenommen, wird es oft von den Elterntieren verstoßen. Vermeintlich verwaiste Jungtiere sollten daher unter keinen Umständen angefasst werden.

Oer-Erkenschwick: Immer auf Waldwegen bleiben

„Sich mit Bedacht in der Natur aufzuhalten ist gar nicht schwer. Wenn Sie auf den Wegen bleiben, fühlen sich die Wildtiere nicht gestört. Und dieWaldbesucher können trotzdem die Natur genießen und ihren Akku auftanken“, sagt die Vorsitzende der Kreis-Jägerschaft und ergänzt: „Wenn wir uns an diese Verhaltensregeln halten, können wir alle viel Tierleid vermeiden!“

Mehr Informationen gibt es einem Flyer. Der kann man hier herunterladen: https://bit.ly/340EGRF

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