Schüler schiebt im Schulzentrum Oer-Erkenschwick seinen Drahtesel zum Fahrradständer.
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Der Fahrradständer im Schulzentrum ist proppenvoll. Vor Ort nutzen nur wenige Schüler einen Linienbus.

Öffentlicher Personennahverkehr

Beim Streik der Vestischen stehen alle Busse still - so kommen die Schüler in Oer-Erkenschwick zur Schule

  • Michael Dittrich
    vonMichael Dittrich
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Das große Verkehrschaos ist am Dienstagmorgen in Oer-Erkenschwick ausgeblieben. Nur wenige Schüler haben wegen des Streiks die Schule verpasst.

„Die meisten Schüler kommen mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule“, sagte der Leiter der Paul-Gerhardt-Schule (PGS) in Oer-Erkenschwick, Volkmar Schäpers. 45 Hauptschüler aus Nachbarstädten sind allerdings wegen des Warnstreiks im Öffentlichen Personennahverkehr zu Hause geblieben. Komplett schulfrei hatten sie jedoch nicht. „Diese Schüler bekommen ihre Hausaufgaben per Telefon. Das ist Lernen auf Distanz“, sagte Schäpers. Das Projekt einer PGS-Klasse im Bildungszentrum des Handels in Recklinghausen fand trotz des Busstreiks statt. Es wurden Fahrgemeinschaften mit Privat-PKW gebildet.

Nur 20 Realschüler fahren in Oer-Erkenschwick mit dem Bus zur Schule

An der Christoph-Stöver- Realschule in Oer-Erkenschwick hatte die Arbeitsniederlegung bei der Vestischen noch weniger Auswirkungen auf den Unterrichtsbetrieb. „Wir haben gerade mal 20 Schüler, die morgens mit einem Linienbus zur Schule kommen“, sagte die stellvertretende Schulleiterin Ruth Petek. Diese Realschüler konnten zwar als entschuldigt zu Hause bleiben. „Lernen müssen sie trotzdem, auf der digitalen Lernplattform unsere Schule“, meinte Petek. Die Schüler aus dem Förderschulinternat in Horneburg sind am Dienstag wegen des Streiks der Vestischen nur etwas verspätet in der Realschule aufgetaucht. Eltern hatten Fahrgemeinschaften für den Transfer nach Oer-Erkenschwick gebildet.

Auto ausgeliehen, um Sohn nach Oer-Erkenschwick in die Schule zu bringen

Keine Auswirkungen auf den Schulbetrieb hat gestern der Leiter des Willy-Brandt-Gymnasiums in Oer-Erkenschwick, Christian Huhn, registriert: „Wir haben nur wenige Schüler, die ein Schokoticket nutzen. Die meisten kommen mit dem Fahrrad und zu Fuß zur Schule, oder werden von Eltern gebracht. Diese werden auch Wege gefunden haben, dass ihr Kind trotz Streik die Schule nicht verpasst. Wie die Dattelnerin Linda Beuershausen: Sie hat sich gestern das Auto ihres Ex-Mannes ausgeliehen, um Ihren Sohn Eathan (10) zur Martin-Luther-King-Schule in OE zu bringen.

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