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Schüler einer fünften Klasse lernen hier mit iPads im Englischunterricht. Mit solchen digitalen Endgeräten sollen auch die Schulen in Oer-Erkenschwick ausgestattet werden, teilweise sind iPads schon vorhanden.

Digitalpakt

Digitaler Unterricht in Oer-Erkenschwick soll gefördert werden - ein Konzept steht

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1,41 Mio. Euro aus dem Förderprogramm „Digitalpakt“ stehen bis 2024 für die Digitalisierung der Schulen zur Verfügung. Auch Oer-Erkenschwick will davon profitieren. 

  • Handlungskonzept für "Digitalpakt" wird vorgestellt.
  • Schulen sollen ans Breitbandnetzt angeschlossen werden.
  • Engeräte werden mit 25.000 Euro pro Schule gefördert.

Für die Umsetzung hat der Arbeitskreis „Digitalpakt“ mit Vertretern aus Schulen und Stadtverwaltung jetzt ein Handlungskonzept erstellt. Das Konzept ist Voraussetzung für die Teilnahme an dem Förderprogramm. Der Eigenanteil der Stadt beträgt zehn Prozent, das sind rund 141.000 Euro. 

Neue IT-Kraft für Schulen in Oer-Erkenschwick

Damit digitaler Unterricht in Zukunft in Oer-Erkenschwick auch möglichst störungsfrei läuft, soll ein zusätzlicher IT-Mitarbeiter eingestellt werden, der die Schulnetzwerke und -geräte wartet. „Das Ausschreibungsverfahren läuft, es gibt mehrere Bewerber. Anfang des Jahres soll die IT-Kraft mit der Arbeit beginnen“, sagt Stadtsprecher Peter Raudszus. 

Breitbandnetz für Schulen in Oer-Erkenschwick

Ebenfalls in Arbeit ist der Anschluss der Schulen in Oer-Erkenshwick ans Breitbandnetz. Die Kosten für den Anschluss bis ins jeweilige Gebäude werden über das Bundesprogramm „Breitband“ finanziert. Zurzeit ruckeln die meisten Schulen noch über den kostenlosen „Telekom-School“-Anschluss mit 16 Megabit durchs Netz. Jetzt sollen sie mit 600 Megabit über die Datenautobahn flitzen. Das Unitymedia-Kabel ist 37,5 Mal so schnell. Die öffentlich geförderten Glasfaseranschlüsse werden in OE nicht vor Ende 2021 fertig. Die Christoph-Stöver-Realschule profitiert bereits von dem Datenturbo und verfügt auch über knapp 60 mobile iPads für den Unterricht. 

Gymnasium will Geräte selbst finanzieren

Das Willy-Brandt-Gymnasium in Oer-Erkenschwick will noch in diesem Jahr 16 iPads aus eigener Tasche anschaffen. Geld aus dem Digitalpakt für Endgeräte, maximal 25.000 Euro pro Schule, fließt erst, wenn die technischen Voraussetzungen für die Nutzung geschaffen wurden. Das bedeutet: Sämtliche Unterrichtsräume müssen über eine WLAN-Lösung verfügen, die eine gleichzeitige Nutzung von mindestens 30 Endgeräten ermöglicht. Das Konzept sieht auch vor, dass jeder Unterrichtsraum mit einem Beamer, Apple TV und einem iPad ausgestattet werden soll.

Erste Schulen in Oer-Erkenschwick gehen ans schnelle Netz - so läuft digitaler Unterricht ruckelfrei. 

So setzen Schulen in Datteln und Marl ihre Pläne für die Digitalisierung des Unterrichts um.

Erstklässler mit iPad im Unterricht

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