Mit seinem eigenen Mähdrescher hat Landwirt Josef Janinhoff (42) das rund drei Fußballfelder große Areal des Bickefeldes in Oer-Erkenschwick abgeerntet. Das Ernteergebnis war nur durchschnittlich.
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Mit seinem eigenen Mähdrescher hat Landwirt Josef Janinhoff (42) das rund drei Fußballfelder große Areal des Bickefeldes in Oer-Erkenschwick abgeerntet. Das Ernteergebnis war nur durchschnittlich.

Gegenüber der Rapener Kirche

Weizenernte auf dem Bickefeld in Oer-Erkenschwick ist abgeschlossen - so hoch war der Ertrag

  • Jörg Müller
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Die Winterweizen-Ernte auf dem Bickefeld in Oer-Erkenschwick ist abgeschlossen. So hoch war der Ertrag von Landwirt Josef Janinhoff.

  • Landwirt Janinhoff hat sieben Tonnen pro Hektar eingefahren
  • Winterweizen wird als Schweinefutter verwendet
  • Jetzt wird bald Wintergerste ausgesät

„Der Winter war zwar nass, aber die Monate April und Mai waren viel zu trocken. Das hat dann der Regen im Juli nicht mehr ausgleichen können“, erklärt Landwirt Josef Janinhoff senior. „Hätte es vier Wochen zuvor wenigstens eine Nacht mal ordentlich durchgeregnet, dann wäre das noch gut für die jetzt abgeschlossene Ernte gewesen.“ Und diese jetzt abgeschlossene Ernte war in Oer-Erkenschwick deshalb allenfalls durchschnittlich. 

Oer-Erkenschwick: Weizen wird an Schweine verfüttert

Landwirt Josef Janinhoff (66) hat das drei Hektar große Areal gepachtet und jetzt zusammen mit Sohn Josef (42) den Weizen eingeholt. Der allergrößte Teil der Winterweizenernte wird auf dem Hof Janinhoff an der Stadtgrenze Datteln/Oer-Erkenschwick, wo jetzt ein digitales Baumkataster erstellt wird,  eingelagert. „Der Weizen wird an meine Schweine verfüttert“, erläutert Janinhoff. Denn der Landwirt führt zusammen mit seinem Sohn einen Schweinemastbetrieb. 450 sogenannte Mastplätze gibt es auf dem Janinhoffschen Bauernhof. Darin werden Ferkel für die spätere Schlachtung gemästet – unter anderem mit dem Futterweizen vom Bickefeld, das in diesem Jahr einen Ertrag von 21 Tonnen geliefert hat.

Acker in Oer-Erkenschwick wird bald umgepflügt

Das Stroh wurde ebenfalls schon zu Ballen gepresst und von einem benachbarten Landwirtschaftsbetrieb abgeholt. Das Stoppelfeld gegenüber der Rapener Pfarrkirche in Oer-Erkenschwick, wo vor wenigen Tagen ein Mehrfamilienhaus an der Stimbergstraße durchsucht worden ist,  bleibt nun nicht lange unbearbeitet. „Die Stoppeln müssen jetzt schnell gebrochen werden. Denn ansonsten wirken sie wie kleine Luftröhrchen, die den Boden austrocknen. Später wird das Feld umgepflügt, und dann wird diesmal Wintergerste eingesät“, erklärt Janinhof. Die wird dann im nächsten Sommer geerntet. Planmäßig vier Wochen früher als Weizen. Schließlich wird auf dem Bickefeld danach Schützenfest gefeiert.

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