So soll die neue Gedenkstätte an der Feuerwache aussehen.
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So soll die neue Gedenkstätte an der Feuerwache aussehen.

An der Feuerwache

Gedenkstätte für Zwangsarbeiter kommt -  so sehen die Pläne aus

  • Jochen Börger
    vonJochen Börger
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An das Schicksal osteuropäischer Zwangsarbeiter soll in Oer-Erkenschwick mit einer Gedenkstätte erinnert werden. Die Finanzierung ist gesichert.

  • An der Feuerwache entsteht eine neue Gedenkstätte
  • Sie erinnert an das Leid von Zwangsarbeitern
  • Auch das Land NRW finanziert das Projekt mit

Noch in diesem Jahr soll die Gedenkstätte zur Erinnerung an das Schicksal osteuropäischer Zwangsarbeiter in Oer-Erkenschwick errichtet werden. Der Standort steht mit einer Fläche neben der Feuerwache an der Bachstraße schon seit geraumer Zeit fest. Nun steht auch die Finanzierung. 22.000 Euro kostet das Projekt, finanziert vom NRW-Heimatministerium, privaten Spendern und der Stadt Oer-Erkenschwick.

Oer-Erkenschwick: Arbeitsgruppe sammelt Fakten

Eine Arbeitsgruppe um Schüler und Lehrer von Christoph-Stöver-Realschule und Willy-Brandt-Gymnasium, den städtischen Fachdienstleiter Peter Raudszus, Stadtarchivarin Bettina Lehnert sowie die Heimatforscher Ulrich Müter und Jürgen Meinders und den ehemaligen Realschul-Rektor Dr. Dietmar Engfer hatte in der Vergangenheit zahlreiche Details zum Thema zusammengetragen und den Grundstein zur Umsetzung des Projekts gelegt.

Oer-Erkenschwick: Sechs Kuben werden errichtet

In unmittelbarer Nähe des Gedenkstätten-Standortes wurden einst unter unmenschlichen BedingungenKriegsgefangene von der SS zur Arbeit auf der Zeche gezwungen. 1944 arbeiteten dann etwa 3200 Bergleute „vor Kohle“. Nicht unerheblich war der Anteil osteuropäischer Zwangsarbeiter. An ihr Schicksal soll nun mit dem Bau einer Gedenkstätte erinnert werden. Sechs Kuben werden errichtet, die Form und Proportion der damaligen Baracken darstellen.

Umfangreiche Vorarbeit wurde auch in den Schulen geleistet.

Rund um das Stadtarchiv stehen in den kommenden Monaten zahlreiche Bautätigkeiten an.

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