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Vor freilaufenden, großen Hunden fürchten sich Emily (6) und ihre Mutter Clivia. Auf diesem - gestellten - Foto ist der sich von hinten nähernde Labrador aber vorschriftsmäßig angeleint.

Respekt und Rücksicht fehlen

Emily (6) aus Oer-Erkenschwick liebt den Wald und hat doch oft große Angst - das ist der Grund

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Eigentlich geht Emily mit ihren Eltern und Brüdern gerne in der Haard spazieren. Doch vor einer Begegnung im Wald hat die Sechsjährige besonders große Angst.

  • Emily (6) hat Angst vor großen Hunden
  • Besitzer lassen die Vierbeiner oft frei herumlaufen
  • Bitte um gegenseitige Rücksichtnahme

Emilys Mutter Clivia kann nicht nur ihre Tochter gut verstehen, sie selbst hat auch zumindest ein mulmiges Gefühl, wenn ihr plötzlich ein scheinbar herrenloser großer Hund gegenüber steht: „Man weiß ja nie, wie so ein Hund reagiert. Ich kann wirklich nicht verstehen, weshalb die Hundebesitzer ihre Vierbeiner nicht anleinen, wenn sie anderen Menschen begegnen. Denn für Kinder wie Emily ist ein sehr großer Hund wie ein mittlerer Elefant für einen Erwachsenen. Dem würden wir auch nicht ohne mulmiges Gefühl begegnen.“ 

Oer-Erkenschwick: Verächtliche Sprüche als Reaktion

Clivia Hober geht es nicht nur um ihre Tochter, sondern auch um den knapp kniehohen Mischlingsrüden „Wilson“, der sie – angeleint – bei ihren Spaziergängen begleitet. „Der freut sich natürlich auch nicht darüber, wenn plötzlich ein Schäferhund auf ihn zustürmt“, sagt Clivia Hober. Wenn sie dann Hundebesitzer darum bittet, die Tiere anzuleinen, erntet sie oft verächtliche Sprüche. 

Oer-Erkenschwick: Seniorin zitterte vor Angst

„So wie vor wenigen Tagen im Jammertal. Da kam meinem Mann, meinen beiden Söhnen, Emily und mir eine Frau mit gleich vier Dalmatinern entgegen. Auf meine Bitte, die Tiere an die Leine zu nehmen, antwortete sie barsch, ich sollte doch besser meine Kinder anleinen.“ Oder Anfang des Monats auf dem Dachsberg in der Haard. „Da begegnete uns eine ältere Dame mit ihrem angeleinten Pudel. Die Seniorin zitterte vor Angst, weil sie kurz zuvor einem Mann mit einer unangeleinten Dogge begegnet war.“ 

Oer-Erkenschwick: Ein wenig Rücksicht wäre schön

Clivia Hober hat viel Verständnis für die Hundebesitzer. „Ich habe ja schließlich selber einen Hund. Aber ist es denn so schwer, zu akzeptieren, dass es viele Menschen gibt, die zumindest vor größeren Hunden Angst haben. Ein bisschen Rücksicht wäre schön. Nicht nur zu Weihnachtszeit.“ 

Was die Leiterin des städtischen Ordnungsamtes, Barbara Sosna, zu diesem Thema sagt, lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten Ausgabe der STIMBERG ZEITUNG oder in unserem E-Paper.

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