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Etwas weniger als in 2019 müssen die Bürger bei den Gebühren in die Tasche greifen.

Stadtentwicklungsausschuss

Entlastung für die Bürger von Oer-Erkenschwick - Gebühren sinken leicht

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Wenn der November gekommen ist, naht die Gebühren-Zeit. Im Stadtentwicklungsausschuss von Oer-Erkenschwick wird die Planung beraten. Die Kernbotschaft: Manche Kosten sinken.

Freilich sind es nur vergleichsweise kleine Beträge, die im Portemonnaie der Bürger von Oer-Erkenschwick bleiben. Doch im Gegensatz zum laufenden Jahr muss zumindest für Abwasser und Restmüll etwas weniger bezahlt werden. Die wichtigsten Posten im Überblick:

Oer-Erkenschwick: Zehn Euro weniger für Restmüll

Restmüll: Knapp zehn Euro jährlich als in 2019 müssen für ein 120-Liter-Standardgefäß in Oer-Erkenschwick bezahlt werden (inklusive Bio- und Wertstofftonne). Unter anderem wurden die Kosten für den Bereich Sperrmüll/Containerstation gesenkt, ebenso die Sachausgaben. Entscheidend ist nach Darstellung der Stadtverwaltung aber auch, dass die Personalkosten nur leicht ansteigen. Unverändert bleiben die Kosten für die Entsorgung eines Müllsackes mit sechs Euro. 

Oer-Erkenschwick: Senkung beim Abwasser

Abwasser: Auch hier stehen leichte Senkungen an. Gründe sind – wie auch bei der Müllabfuhr – ein von der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) neu ermittelter, niedrigerer kalkulatorischer Zinssatz, aber auch die Tatsache, dass der Lippeverbands-Beitrag und die Abwasserabgabe wegen der Verrechnung zur Renaturierung des Mühlenbachs geringer ausfallen. 

Straßenreinigung in Oer-Erkenschwick wird teurer

Straßenreinigung: Hier sieht die Sache anders aus. Die Kosten für Personal im Sommerdienst in Oer-Erkenschwick steigen. 2019 schlugen hier rund 241.000 Euro zu Buche, für das kommende Jahr werden rund 284.000 Euro veranschlagt. Das ist der Hauptgrund für den leichten Gesamtanstieg der Gebühren. Die Einsatzstunden der städtischen Mitarbeiter verteilen sich zu 87,9 % auf den Sommer- und 12,1 % auf den Winterdienst. In den vergangenen Jahren waren die Winter zwar mild, doch das konnte die Personalkostensteigerung für die Straßenreinigung nicht gänzlich auffangen.

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