Die neuen Vertreter für die Gesellschafterversammlung der Bäderbetriebsgesellschaft der Stadt (v.l.) Dominic Colloff (CDU), Peter Duscha (SPD) mit Maritimo-Geschäftsführer Ibrahim Özcan und Bürgermeister Carsten Wewers.
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Die neuen Vertreter für die Gesellschafterversammlung der Bäderbetriebsgesellschaft der Stadt (v.l.) Dominic Colloff (CDU), Peter Duscha (SPD) mit Maritimo-Geschäftsführer Ibrahim Özcan und Bürgermeister Carsten Wewers.

Eröffnung in 2023

Sanierungsreihenfolge steht jetzt fest: Zuerst wird das Freibad in Oer-Erkenschwick neu gebaut

  • Jörg Müller
    vonJörg Müller
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2023 soll ein komplett neues Freibad die alte Freizeitstätte Stimbergpark in Oer-Erkenschwick ersetzen. Ein Jahr später soll das Maritimo attraktiviert sein.

Als Generalplaner fungiert das Architekturbüro „Bremer & Bremer“ aus Wetzlar. Das soll bald dem neuen Bäderbeirat der Stadt Oer-Erkenschwick während dessen nächster Sitzung erste inhaltliche Vorschläge in Bezug auf den Freibad-Neubau und die Sanierung beziehungsweise Attraktivierung des Maritimo-Freizeitbades machen. Nach der Kommunalwahl wurde der Bäderbeirat übrigens neu besetzt. Mitglieder sind nun Stefan Frackowiak und Christian Pathe von der CDU, Hannes Kemper (SPD), Regine Weigandt (Linke) und Christian Wegner von den Grünen. Neue Vertreter der Stadt für die Gesellschafterversammlung sind neben Bürgermeister Carsten Wewers die Ratsmitglieder Dominic Colloff (CDU) und Peter Duscha (SPD).

Arbeiten an dem Projekt in Oer-Erkenschwick laufen auf Hochtouren

„Wir arbeiten mit Hochdruck an dem Bäder-Projekt“, macht Stadtkämmerer Heinz Schnettger aus Oer-Erkenschwick bei einem Ortstermin deutlich. „Das Problem ist nicht die technische Sanierung des 2004 eröffneten Maritimo. Viel schwieriger ist es, sich auf ein Konzept zu einigen, das wirtschaftlich tragfähig ist und gleichzeitig das Maritimo attraktiv und damit für die Zukunft konkurrenzfähig macht“, führt Schnettger weiter aus. Erste Ergebnisse in Richtung einer detaillierten Bauplanung sollen nach dem Bäderbeirat möglichst im Januar auch dem Stadtrat von Oer-Erkenschwick vorgestellt werden.

Stadt Oer-Erkenschwick investiert mehr als 20 Millionen Euro

Zur Erinnerung: Die Stadt Oer-Erkenschwick will weit mehr als 20 Mio. Euro in den Bäderstandort am Haardrand in Oer-Erkenschwick stecken. Auf 1,5 Mio. Euro werden die Rückbaukosten für das alte Freibad beziffert, für fünf Mio. Euro soll ein neues gebaut werden. Drei Mio. Euro schießt hier der Bund hinzu. Die verbleibende Summe wird über Kredite finanziert und fließt in die Beseitigung von Baumängeln, die technische Sanierung und die Attraktivierung des Badkomplexes. „Mit dem Freibad-Neubau müssen wir bis 2023 fertig sein. Das sehen die Förderrichtlinien so vor“, erläutert der Stadtkämmerer. Ein Jahr später soll das Freizeitbad folgen.

Der Maritimo-Shop in Oer-Erkenschwick ist von Montag bis Freitag geöffnet

Mit dem Rückbau des 1969 als Freizeitstätte Stimbergpark eröffneten Freibades in Oer-Erkenschwick sollte schon längst begonnen sein. „Das ist deshalb noch nicht geschehen, weil noch nicht klar ist, welche Bereiche des Freibades erhalten bleiben. Ich denke da beispielsweise an den Sprungturm, der als Landmarke bestehen bleiben soll“, sagt Bürgermeister Carsten Wewers. Aktuell ist das Maritimo wegen Corona geschlossen. „Nur unser Shop, in dem man Gutscheine und Geschenke kaufen kann, ist montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr geöffnet“, sagt Maritimo-Geschäftsführer Ibrahim Özcan.

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