Bis Ende Februar erlaubt: Hier werden Bäume an der Ewaldstraße gestutzt.
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Bis Ende Februar erlaubt: Hier werden Bäume an der Ewaldstraße gestutzt.

50.000 Euro für Ersatzpflanzungen  

An der Ewaldstraße kreischen die Motorsägen - das ist dort passiert  

  • Michael Dittrich
    vonMichael Dittrich
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Eine Garten- und Landschaftsbaufirma stutzt an der Ewaldstraße zwei alte Platanen. Direkt gegenüber will die Stadt in Kürze neue Bäume pflanzen.     

Die Straße "Am Förderturm" im Calluna-Quartier soll grüner werden.  Dabei handelt es sich um Ersatzpflanzungen für die großflächige Rodung von Bäumen auf dem Gelände der ehemaligen Stimbergschule, wo ein Einkaufszentrum, Wohnungen und Eigenheime entstehen. 50.000 Euro musste der Investor an die Stadt überweisen.

Oer-Erkenschwick: Geld zweckgebunden für Bäume  

 „Das Geld ist zweckgebunden für Neuanpflanzungen, der Kämmerer hat keinen Zugriff darauf und kann es nicht zum Ausgleich des städtischen Haushalts verwenden“, sagt Fachdienstleiter Michael Grzeskowiak. Angezapft wurde diese Haushaltsstelle bisher allerdings noch nicht. „Mitten im Winter ist dafür keine gute Zeit, die Pflanzzeit geht noch bis April“, meint der städtische Gärtnermeister Thomas Wozniak. Er arbeit noch an der Liste für Neuanpflanzungen.

Oer-Erkenschwick: Zierkirsche und Feldahorn geplant

 Ganz oben steht auf jeden Fall die Straße „Am Förderturm“. Die Stadt hat zwar noch keine Angebote von Baumschulen eingeholt. „Aber wir werden dort in Kürze Zierkirschen und Feldahorne pflanzen. Das sind Bäume, die den Klimawandel besser vertragen“, sagt Wozniak. Ganze Wälder kann die Stadt von den 50.000 Euro ohnehin nicht aus dem Hut zaubern. Der Bauhof beschränkt sich daher auf das Schließen von Lücken, die zwei Dürresommern gerissen haben. „Ich gehe bisher davon aus, dass 20 bis 25 Bäume auf öffentlichem Terrain die Trockenheit nicht überlebt haben. Möglicherweise stellt sich heraus, dass es noch mehr sind“, meint der Gärtnermeister.

Oer-Erkenschwick: Gegen Klimawandel resistent  

 Als klimawandelresistenter Ersatz kommen zum Beispiel Hainbuchen und Großblättrige Mehlbeeren in Frage. Sie kosten rund 350 Euro, wenn sie nach zehn bis zwölf Jahren vier bis fünf Meter groß aus der Baumschule kommen.

Auf dem Gelände der ehemaligen Stimbergschule werdensämtliche Bäume abgeholzt

Investor muss nach Rodung 50.000 Euro als Ausgleich für Ersatzanpflanzungen bezahlen.  

500.000 Euro vom Land: Bäume, Grünflächen und Sitzbänke für den Quartiersplatz. 

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