Im Rathaus ist am Donnerstagmorgen die Heizungsanlage ausgefallen.
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Im Rathaus ist am Donnerstagmorgen die Heizungsanlage ausgefallen.

Update - mit neuen Informationen

Rathaus-Mitarbeiter in Oer-Erkenschwick müssen sich jetzt warm arbeiten - das ist der Grund dafür

  • Jörg Müller
    vonJörg Müller
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Schreck in der Morgenstunde - der Keller im Rathaus steht unter Wasser, die Heizung ist ausgefallen. Die Raumtemperatur beträgt 20 Grad. Aber wie lange noch?

  • Heizungsrohrbruch im Keller des Rathauses
  • Feuerwehr muss beim Leerpumpen helfen
  • Heizungsanlage im Rathaus ist ausgefallen

Update 30. Januar 13.05 Uhr

Der Schaden an der Heizungsanlage im städtischen Rathaus ist so groß, dass er nicht kurzfristig behoben werden kann. "Wahrscheinlich gelingt das erst in der kommenden Woche. Wir stehen aber weiter in einem engen Kontakt mit unserer Versicherung und dem Heizungs-Serviceunternehmen", sagt der städtische Fachdienstleiter Michael Grzeskowiak. Jetzt wird geprüft, ob bei einem längeren Ausfall der gebäudeeigenen Heizung das Rathaus mittels einer externen Notheizung innen warm gehalten werden kann. Aktuell liegt die Innentemperatur noch bei 20 Grad. Spätestens ab Montag muss aber trotz der milden Außentemperaturen zugeheizt werden.

Unsere Erstberichterstattung von 11.16 Uhr:

Im Moment kann das Rathaus nicht beheizt werden. Die Heizungsanlage ist ausgefallen. Am Morgen wurde ein Rohrbruch festgestellt. Der Keller stand unter Wasser. Die Feuerwehr musste mit einer Pumpe helfen. Aktuell steht die Stadt mit ihrer Gebäudeversicherung und der Heizungsfirma in Kontakt, um den Schaden möglichst schnell beheben und wieder heizen zu können.

Oer-Erkenschwick: Raumtemperatur bei 20 Grad

Noch beträgt die Raumtemperatur in dem Verwaltungsgebäude 20 Grad. Den Mitarbeitern kommt nun zugute, dass draußen trotz des Winters milde Temperaturen herrschen. Auch Personalratsvorsitzender Frank Holzapfel bleibt gelassen: "So etwas kann passieren. Ich bin mir sicher, dass die zuständigen Kollegen alles machbare unternehmen, damit die Heizungsanlage schnell wieder läuft."

Oer-Erkenschwick: Keine klare gesetzliche Regelung

Doch was passiert, wenn das nicht klappt, wenn die Temperatur in den Büros im Rathaus deutlich unter 20 Grad sinkt? Zum Leidwesen von Arbeitnehmern ist gesetzlich nicht ganz klar geregelt, welche Temperatur am Arbeitsplatz mindestens herrschen muss. Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättVO) und die zusätzliche Arbeitsstättenregel ASR A3.5 zur Raumtemperatur helfen hier weiter.  Die Arbeitsstättenregel empfiehlt Mindesttemperaturen für verschiedene Tätigkeiten. So soll die Temperatur zum Beispiel in einem Büro, in dem vorwiegend im Sitzen körperlich leichte Arbeit verrichtet wird, mindestens 20 Grad Celsius betragen. Das allerdings ist nur eine Richtlinie und für den Arbeitgeber nicht verbindlich. 

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