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Vor der großen Linkskurve der Zechenbahntrasse soll die geplante Radverbindung südlich der Friedrich-Ebert-Straße entlang des Mühlenbaches nach Osten in Richtung Datteln und Olfen abbiegen.

König-Ludwig-Trasse

Gefahrlos bis ins Münsterland - warum Radfahrer jetzt hoffen können

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Diese Nachricht lässt aufhorchen. Wenn alles gut läuft, können Radfahrer vom Zechengelände in Oer-Erkenschwick sogar bis ins Münsterland fahren.

In Datteln gibt es eine konkrete Planung. Dort will man die vom Regionalverband Ruhr (RVR) geplante Weiterführung der König-Ludwig-Trasse nutzen. Die sogenannte König-Ludwig-Trasse ist im Westlichen der Weg, den früher die Zechenbahn vom nicht mehr existierenden Steinkohlebergwerk Haard in den Süden Recklinghausens genommen hat. In die andere Richtung, zur Honermann-Siedlung, ist die Umnutzung als Radwanderweg seit Jahren fertig. Hier warten die Nutzer bekanntlich nur noch auf den Brücken-Ersatz über der Recklinghäuser Straße in Oer, der ja im Mai 2020 erfolgen soll.

Oer-Erkenschwick: RVR stellt 5,2 Mio. Euro bereit

Die Trasse soll in ihrem dritten Bauabschnitt von Recklinghausen-Süd über Suderwich und dann über Dattelner Stadtgebiet an Horneburg vorbei in Richtung Oer-Erkenschwick führen und in ihrem Endausbau auf dem Zechengelände an der Ewaldstraße enden. Hierfür hat der RVR in seinem Doppelhaushalt für 2020/21 bereits 5,2 Millionen Euro bereitgestellt. Auf Höhe der Friedrich-Ebert-Straße soll dann ein bislang inoffizieller Streckenverlauf am Dattelner Mühlenbach entlang genutzt werden, um eine Ost-West-Route an die König-Ludwig-Trasse anzubinden.

Von Oer-Erkenschwick bis nach Olfen

 „Die Strecke führt dann von Oer-Erkenschwick bis zur Lippe nach Olfen“, sagt Dattelns Bürgermeister André Dora. Und von dort aus gibt es wiederum Anschlussmöglichkeiten, die ins Münsterland führen. Ein großer Fan der König-Ludwig-Trasse und der Schaffung weiterer Radwanderwege ist der städtische Fachdienstleiter Michael Grzeskowiak. „Wer den bislang schon fertigen Bereich der König-Ludwig-Trasse einmal befahren hat, der weiß, wie schön es in unserer Region ist. Und aus Sicht unserer Stadt ist es natürlich absolut wünschenswert, dass dieser Radweg in seinem dritten Bauabschnitt bis zu unserem Zechengeläne in der Oer-Erkenschwicker City führt."

Der "Brückenschlag" in Oer steht nach langem Warten kurz bevor.

So sieht der Plan für den Ausbau der König-Ludwig-Trasse aus.

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