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So bunt ging es bei der „Fridays for Future“-Demo im Mai in Recklinghausen zu. Am 20. September wird erstmals auch in Oer-Erkenschwick demonstriert.

Am 20. September

Demonstration statt Unterricht - was Schüler in Oer-Erkenschwick planen

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Es war lange still um die "Friday for Future"-Initiative in Oer-Erkenschwick. Am 20. September ist nun aber eine Protestkundgebung in der City vorgesehen.

Klimaschutz – damit beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler zwar im Unterricht und während der Projektwochen. Doch eine sichtbare Unterstützung für die Belange der 16-jährigen schwedischen Klimaschutz-Aktivistin Greta Thunberg – wie beispielsweise mit Demonstrationen in Recklinghausen – gab es noch nicht. Das ändert sich am Freitag, 20. September. Um 10.30 Uhr wird sich ein Demonstrationszug vom Schulzentrum Richtung Stimbergstraße und dann zum Berliner Platz in Bewegung setzen.

Oer-Erkenschwick: Demo auf dem Berliner Platz

Wie viele Schüler aus Oer-Erkenschwick sich „auf der Straße“ für den Klimaschutz einsetzen werden, ist offen. Geworben für den Protesttag wird jedenfalls schon reichlich – auch durch das Kinder- und Jugendparlament sowie mit Flyern und Mundpropaganda. Um 11.30 Uhr geht es weiter mit Sonder- und Linienbussen nach Recklinghausen. Denn Oer-Erkenschwick ist auch Teil einer „Stern-Demo“. Vom Stimberg wie auch aus Herten und Herne werden Teilnehmer in die Festspielstadt fahren, um dort an der Kundgebung teilzunehmen. Diese beginnt um 12.01 Uhr auf dem Europaplatz.

Aber drohen den Jugendlichen Konsequenzen, wenn sie dem Unterricht wegen "Friday for Futuer" fern bleiben. Das war auch Thema der jüngsten Schulleiter-Konferenz in Oer-Erkenschwick. Tenor dort: Wer  es ernst meint mit der Demo, dem wird eine entschuldigte Fehlstunde quittiert. Wer sich aber statt Unterricht einen netten Freitag machen möchte, der könnte ein Problem bekommen.

Klimaschutz hat viele Facetten. Das Stadtradeln in Oer-Erkenschwick hat es gezeigt.

Am 20. September soll weltweit für Klimaschutz demonstriert werden. Dazu gibt es zahlreiche Appelle.

In Recklinghausen ist die "Friday for Future"-Bewegung im Umkreis bislang am aktivsten.

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