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Paprika aus Oer-Erkenschwick soll es bald auch in den Supermärkten geben.

Fakt AG

Gemüseanbau auf dem alten Zechen-Areal - Gewächshaus-Plan wird konkreter

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Das eine Projekt hat das Essener Unternehmen Fakt AG auf Eis gelegt. Ein anderes wird in Oer-Erkenschwick weiter forciert. Bei den Planungen für den Bau von Gewächshäusern auf dem ehemaligen Zechengelände geht es voran.

  • Die beiden Gewächshäuser sollen rund zehn Hektar groß werden.
  • 100 Menschen sollen dort Arbeit finden.
  •  Die Bewässerung der Zuchtpflanzen soll über Regenwasser sichergestellt werden.

Möglicherweise im zweiten Quartal kommenden Jahres könnten die Arbeiten beginnen, sobald auch die letzten Vertragsdetails geklärt sind. Dr. Nikolai Ulrich, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Fakt AG, hatte dem Rat von Oer-Erkenschwick bereits in diesem Sommer Details zu dem Projekt vorgetragen. Demnach sollen die beiden Gewächshäuser auf der Halde rund zehn Hektar groß sein. Rund 100 Menschen sollen dort dann Arbeit finden. 

Oer-Erkenschwick: Paprika auf Zechen-Areal 

Das Unternehmen plant, dass spätestens ab 2022 Tomaten und Paprika auch von der Oer-Erkenschwicker Zechenhalde in den Supermarkt-Regalen verkauft werden. Erstmals bekundete die Fakt AG Ende 2017 ihr Interesse an dem Projekt auf dem Zechengelände. In den beiden Gewächshäusern sollen auf Kokos-Substrat Tomaten und Paprika gezüchtet werden. Vorab war ein Artenschutzgutachten notwendig, um die Baugenehmigung zu erhalten. So soll sichergestellt werden, dass durch ein Bauvorhaben keine bedrohten Tiere gefährdet werden. 

Oer-Erkenschwick: Bestäubung durch Bienen

Ebenfalls aufwendig ist das Bodenmanagement auf dem Zechengebiet in Oer-Erkenschwick. „Unser Ziel ist es, für den Gewächshausbau wegen möglicher Bodenbelastungen so wenig Erdbewegungen wie möglich durchzuführen“, sagte Dr. Ulrich, als er dem Rat die Konzeption vorstellte. Als letztes muss dann weiterhin die Grundwasserkontrolle über die bereits 40 vorhandenen Probebrunnen sichergestellt bleiben. Die Bewässerung der Zuchtpflanzen soll über Regenwasser sichergestellt werden. Die Bestäubung übernehmen Bienen.

Ein anderes Projekt der Fakt AG wurde jetzt in Oer-Erkenschwick auf Eis gelegt.

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