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Thomas Schulz macht sich für einen Erhalt des Fördermaschinenhauses (im Vordergrund) stark.

An der Ewaldstraße

Idee für die neue Nutzung alter Zechengebäude - das ist der Vorschlag von Thomas Schulz

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Stück für Stück zieht Leben ein in die früheren Zechengebäude an der Ewaldstraße in Oer-Erkenschwick. Nur das Fördermaschinenhaus samt Schachtgerüst vergammeln.

Wenn es nach dem Willen von Thomas Schulz (54) geht, soll sich das möglichst bald ändern. Erst vor wenigen Tagen hat der ehemaligen Direktor des Oer-Erkenschwicker Bergwerks Haard, Anton Stark, von der Ruhrkohle und der Stadt mehr Engagement für den Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden Gebäude gefordert. Jetzt kommt Bewegung in die Sache.

Oer-Erkenschwick: Fördermaschine unter Schutz 

Thomas Schulz (54) ist Unternehmensberater aus Oer-Erkenschwick. Dem ehemaligen Bergmann, der einige Jahre auf „Haard“ gearbeitet hat, liegt der Erhalt insbesondere des Fördermaschinenhauses auf dem ehemaligen Zechengelände an der Ewaldstraße sehr am Herzen. Das alte Gebäude beherbergt die unter Denkmalschutz stehende Fördermaschine, die über Stahlseile die Seilscheiben des gegenüber stehenden Fördergerüsts von Schacht 3 angetrieben hatte. „Das Gebäude sollte man erhalten, restaurieren und dort eine qualitativ hochwertige Gastronomie ansiedeln“, meint Schulz, der diese Pläne bereits vor gut zwei Jahren der Ruhrkohle und der Stadt vorgestellt hatte. 

Oer-Erkenschwick: Konzeptidee zur Verfügung stellen

Damals wollte Thomas Schulz das Projekt selber in die Tat umsetzen. „Das kommt heute für mich aber nicht mehr in Frage. Allerdings würde ich der Stadt und einem von ihr als Gebäudeeigentümer zu findenden Investor meine Konzeptidee unentgeltlich zur Verfügung stellen und gegebenenfalls auch als Berater fungieren“, sagt Schulz.

Bislang sind alle Projekte am Geld gescheitert

„Die Idee von Herrn Schulz ist nicht schlecht, aber vor allem nicht neu. Ich habe schon mit vielen Interessenten das Fördermaschinenhaus besichtigt und zuvor ähnliche Vorschläge gehört. Am Ende scheiterte bislang alles an der zu großen finanziellen Herausforderung“, sagt Bürgermeister Carsten Wewers und ergänzt: „Im Moment sind wir in Gesprächen mit einem Interessenten, der dort allerdings keine Gastronomie ansiedeln will.“

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