Tipps zur Bienenkunde gab es für Antonia (7) von Imker Manfred Onnebrink (r.), der zusammen mit Rainer Kohnen, Günter Reßler und Reinhard Wentzlik (v.l.) zahlreiche Gäste an der Biostation begrüßen konnte.
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Tipps zur Bienenkunde gab es für Antonia (7) von Imker Manfred Onnebrink (r.), der zusammen mit Rainer Kohnen, Günter Reßler und Reinhard Wentzlik (v.l.) zahlreiche Gäste an der Biostation begrüßen konnte.

Update mit Erntebilanz

Es summt und brummt - nur das Wetter spielt in Oer beim Honigertrag nicht immer mit

  • Jörg Müller
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  • Regine Klein
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Diesen Ausflug zur Biostation in Oer-Erkenschwick werden die Besucher nicht bereuen. Denn was Imker Manfred Onnebrink erzählte, war lehrreich.

Der Internationale Tag der Honigbiene war Anlass für das Team der Biostation, auf das Vereinsgelände an der Biostation einzuladen. Und Manfred Onnebrink hatte einiges zu erzählen. Honigsüß fällt die Erntebilanz in Oer diesmal nicht aus. „Es war erst zu trocken, dann zu kalt“, sagt der Imker. Von einem Traumjahr wie 2009, als satte 70 Kilo Sommerhonig und 20 Kilo im Frühjahr geerntet werden konnte, ist man in diesem Jahr weit entfernt. Am Kreishaus in Recklinghausen konnte Onnebrink, wo er ebenfalls im Einsatz ist, konnten noch 120 Glas Sommerhonig geerntet werden. „Aber je mehr wir in den ländlichen Bereich gehen, desto schwieriger wird es in diesem Jahr“, sagt der 61-Jährige.

Oer-Erkenschwick: Station ist gut zu erreichen

Die Biologische Station ist sehr gut zu Fuß oder gar mit dem Fahrrad zu erreichen. Um sie zu finden braucht man ab der Feuerwehr-Kreuzung (Bach-/Groß-Erkenschwicker-Straße) nur dem Radwanderweg auf der Trasse der früheren Zechenbahn zu folgen. Vorsicht geboten ist an der Recklinghäuser Straße. Hier fehlt bekanntlich seit Dezember 2017 die Brücke, so dass man die vielbefahrene Fahrbahn "unten" vorsichtig überqueren muss. Auf der anderen Seite geht es wieder auf die Zechenbahntrasse bis man nach geschätzten zwei Kilometern die Station erreicht.

Oer-Erkenschwick: Abstecher zur Europa-Allee machen

Die Biologische Station liegt landschaftlich herrlich gelegen im Ortsteil Oer. Von dort aus kann man den Radwanderweg weiter fahren oder laufen, bis man nur wenige Kilometer weiter zur Zechenhalde Speckhorn kommt. Die ist ebenfalls schön gelegen und man hat von ihr einen schönen Ausblick in die Region. Aber dort befindet sich auch die von den Aktiven der Biologischen Station in Oer initiierte Europa-Allee mit jeweils einem landestypischen Baum von jedem Land der Europäischen Union. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Auch im Ortsteil Rapen wird eine Menge unter anderem für Bienen und andere Insekten getan.

Ärgerlich ist, dass man die Biostation in Oer nicht direkt über den Zechenbahn-Wanderweg erreichen kann - denn der Brückenbau lässt noch auf sich warten.

Wer sich ehrenamtlich an der Biologischen Station engagieren möchte, ist gern gesehen.

Heimliche Besucher in Gärten in Oer-Erkenschwick - Bürger sollen Beobachtungen unbedingt melden.

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