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Michael Schmidt (r.) und Stellvertreter Markus Deutscher führen jetzt den Jugendamts-Elternbeirat.

Führungsduo gewählt

Im Sinne der Kinder - was der neue Stadtelternrat alles plant

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Mit Michael Schmidt und Markus Deutscher gibt es in Oer-Erkenschwick ein neues Führungsduo, das die Interessen der Kindergarten-Eltern vertritt.

In ganz NRW wird aktuell wieder über dieReform zum Kinderbildungsgesetz (KiBiz) debattiert. Der Landeselternrat hat in diesem Jahr bereits deutlich gemacht: Ein zweites beitragsfreies Jahr bedeute natürlich eine Entlastung für Eltern. Wenn diese allerdings im Gegenzug zuvor höhere Beiträge zahlen müssen, könne von einer Entlastung nicht mehr die Rede sein. 

Oer-Erkenschwick: "Wir verfolgen das Kibiz-Thema"

Ein neues Führungsduo hat jetzt der Stadtelternrat in Oer-Erkenschwick. Und Michael Schmidt (51) kündigt mit seinem Stellvertreter Markus Deutscher (47) an: "Das Kibiz-Thema werden wir  genau verfolgen." Und auch wenn es vor Ort schwierig sei, die teils schwierige Personalsituation in den Kindergärten als Eltern-Vertreter zu verbessern, gerät auch das in den Fokus. „Alle sollten mit daran arbeiten, das Berufsbild des Erziehers aufzuwerten“, sagen Schmidt und Deutscher.

Zwei neue Kindergärten in Oer-Erkenschwick

13 Kindergärten gibt es aktuell in Oer-Erkenschwick, zwei neue Einrichtungen werden noch gebaut. Die Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung Junikum siedelt sich am ehemaligen Hallenbad-Gelände an der Stimbergstraße an, die Arbeiterwohlfahrt (AWO) wird an der Longbentonstraße einen weiteren Kindergarten betreiben. „Die neuen Kindergärten sind dringend notwendig“, sagen die Beirats-Vorsitzenden – auch mit Blick auf die Bedarfsplanung der Jahre 2019 bis 2024. Das Jugendamt prognostiziert einen Fehlbedarf von insgesamt 154 Kita-Plätzen. Um diese große Lücke zu schließen, ist der Bau der beiden neuen Kindergärten unumgänglich.

Markus Deutscher aus Oer-Erkenschwick ist nicht nur neue Vize auf Stadtebene, sondern wurde jüngst auch in den Landeselternbeirat (LEB) gewählt. Der LEB hat 15 Mitglieder, in ihm sind neben Deutscher noch zwei weitere Bürger aus dem Kreis Recklinghausen vertreten: Robert Rentmeister aus Dorsten und Nimet Sarikaya aus Herten.

Bevor es zum Neubau der Kindergärten kommt, waren einige Untersuchungen notwendig.

Die Bedarfsplanung in Oer-Erkenschwick ist abgeschlossen. Die bestehenden Einrichtungen reichen nicht aus.

Zu wenig Plätze in der Kindertagespflege, doch jetzt gibt es eine erste Lösung. 

In Oer-Erkenschwick fehlen 77 Kita-Plätze - so will die Stadt das Problem lösen.

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