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Ein Mädchen spielt hier im Kindergarten mit bunten Bechern und Bauklötzen. Bis in Oer-Erkenschwick die zwei neuen Kindergärten gebaut sind, müssen Eltern ein Jahr lang mit Übergangslösungen leben.

Ab 1. August

In Oer-Erkenschwick fehlen 77 Kita-Plätze - so will die Stadt das Problem lösen

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Zum 1. August fehlen in Oer-Erkenschwick 77 Kindergartenplätze. So will die Stadt das Problem lösen.

  • Die Stadt muss Übergangsplätze schaffen, denn es fehlen 77 Kindergartenplätze in Oer-Erkenschwick.
  • Das Provisorium ist für ein Jahr geplant.
  • Die Kinder mit den Übergangsplätzen sollen nach einem Jahr in die neuen Einrichtungen der jeweiligen Träger übernommen werden. 

Für die fehlenden Plätze richtet die Stadt Oer-Erkenschwick Übergangsplätze und -gruppen ein. Das Provisorium ist für ein Jahr geplant. Der Jugendhilfeausschuss muss bei der nächsten Sitzung am 11. März diese Übergangslösung noch genehmigen. Demnach sollen in der Kindertageseinrichtung der AWO an der Hermann-Löns-Straße zwölf zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder über drei Jahren mit 35 Wochenstunden eingerichtet werden. Um jeweils weitere zehn Ü3-Betreuungsplätze sollen die evangelischen Einrichtungen Wichernkindergarten und Friedrich-von-Bodelschwingh-Familienzentrum aufgestockt werden. 

Zwei Gruppen außerhalb von Kindergärten in Oer-Erkenschwick

Zusätzlich will die Stadt Oer-Erkenschwick zwei komplette Übergangsgruppen außerhalb von Kindergärten einrichten. Geplant sind 25 Ü3-Betreuungsplätze im Gebäude des Vereinsheimes des FC 26 und 20 Plätze für Kinder unter drei Jahren in der Stimberghalle. Für die Übergangsgruppe im FC-Vereinsheim will das Junikum die Trägerschaft übernehmen. Für die Erteilung einer Betriebserlaubnis gibt es keine Bedenken vonseiten des Bauamts und der Feuerwehr, schließlich wird das Vereinsgelände umgebaut

Engpass war in Oer-Erkenschwick nicht zu vermeiden

„Für die Gruppe mit 20 U3-Kindern in der Stimberghalle suchen wir noch einen Träger und sind in Gesprächen“, sagt Jugendamtsleiter Detlef Rabas. „Wir haben mit diesen kindergartentauglichen Übergangsstandorten eine kreative Lösung gefunden. Wegen des langen Planungsvorlaufs für die neuen Kindergärten war ein Engpass leider nicht zu vermeiden.“ Die Kinder mit den Übergangsplätzen sollen nach einem Jahr in die neuen Einrichtungen der jeweiligen Träger übernommen werden. Das Provisorium in Oer-Erkenschwick ist für ein Jahr geplant. Dann sollen die beiden neuen Viergruppen-Kindergärten von Junikum und Arbeiterwohlfahrt (AWO) eröffnet werden. Zudem wird bis dahin der Fliedner-Kindergarten um 35 Plätze erweitert.

Im Sinne der Kinder - was der neue Stadtelternrat alles plant.

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