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Diese von Ulrich Kamp fotografierte Libelle verspeist gerade eine Fliege.

Naturschutzbund

Faszinierende Tiere - so einfach können Bürger den Insekten in Oer-Erkenschwick helfen

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Insektensterben - diesen Begriff hat sicher jeder schon einmal gehört. Der Naturschutzbund nimmt sich des Problems an und bittet die Bürger um Unterstützung.

„Insektensommer“ heißt die Aktion den Naturschutzbundes (NABU), die am FReitag beginnt und bis einschließlich 11. August auch in Oer-Erkenschwick läuft. „Wir sorgen uns sehr um die rückläufige Anzahl bei den Insekten. Die fehlen in der Natur am Ende als Bestäuber und am Ende auch als Futter für Vögel und sogar Säugetiere", klärt Ulrich Kamp vom Naturschutzbund Ostvest auf.

Oer-Erkenschwick: Unscharfe Bestimmungen möglich

Wer sich nun an der Aktion in Oer-Erkenschwick beteiligen möchte, der findet wertvolle Ratschläge sowie Bestimmungshilfen im Internet. Dort müssen am Ende auch die bestimmten und gezählten Insekten gemeldet werden. „Selbstverständlich kann niemand genau ermitteln, wie viele Ameisen in einem Haufen leben. Dasselbe gilt für das Durchzählen eines Mückenschwarms. Das Erkennen und Bestimmen einzelner Arten kann nicht nur für Laien, sondern auch für Fachleute schwierig werden. Aber genau das ist eingeplant und dafür gibt es auch die Möglichkeit der ‚unscharfen‘ Bestimmungen“, erklärt Ulrich Kamp. 

Oer-Erkenschwick: Fachleute werten Ergebnis aus

Ein Beispiel für eine solche „unscharfe Bestimmung“ ist: Teilnehmer aus Oer-Erkenschwick können einen Falter als „Großer Kohlweißling“, „Kohlweißling“, „Weißling“, „Tagfalter“ oder einfach als „Schmetterling“ eintragen. Ulrich Kamp appelliert an die Bürger: „Nehmen Sie einfach teil und überlassen die Auswertung den Fachleuten. Ohne eine möglichst große Anzahl von Teilnehmern gibt es sonst keine anderen belastbaren Zahlen, und das wäre negativ für die Tierwelt. Wer Verluste beklagen will, der muss mit einer Bestandsaufnahme beginnen, und dabei hilft jeder Teilnehmer an dieser Aktion.“

Der Naturschutzbund hält auch Tipps parat, wie man Tiere in der Natur bei Sommerhitze vor dem Verdursten retten kann.

Fligenmaden sind von Vögeln übrigens auch als Futter begehrt. So kann man die ekeligen Viecher aus seiner Biotonne loswerden.

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