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Deutlich weniger Wohnungseinbrüche verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr in Oer-Erkenschwick.

Polizeistatistik

Kriminalität in Oer-Erkenschwick - so hoch ist die Zahl der Straftaten

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Die Polizei hat ihre Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2019 veröffentlicht. So hoch ist die Zahl der Straftaten in Oer-Erkenschwick.

  • Die Gesamtzahl der Straftaten ist angestiegen.
  • Auffällig ist ein Rückgang bei den Wohnungseinbrüchen in Oer-Erkenschwick.
  • Angestiegen sind auch die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. 

Die Gesamtzahl der Straftaten im Stadtgebiet von Oer-Erkenschwick ist in 2019 im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. 1.710 Delikte wurden von der Polizei erfasst, 2018 waren es 1.635. Die Aufklärungsquote beträgt fast 57 Prozent, das sind 2,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die meisten Fälle wurden wie schon in der Vergangenheit im Bereich der Diebstähle registriert. Mit 679 Delikten ist die Zahl gegenüber 2018 nahezu identisch. 

Weniger Wohnungseinbrüche in Oer-Erkenschwick

Auffällig ist ein deutlicher Rückgang bei den Wohnungseinbrüchen in Oer-Erkenschwick. Hier wurden „nur“ 38 Fälle gemeldet. Zum Vergleich: 2018 waren es 66, im Jahr zuvor gar 121. Von den 38 Wohnungseinbrüchen konnten aber nur 13 Prozent aufgeklärt werden. Ein rasanter Anstieg ist dagegen bei den Ladendiebstählen in Oer-Erkenschwick zu vermelden. Die Polizei-Statistik weist mit 214 Delikten einen Langzeit-Spitzenwert aus. Zweitstärkster Deliktbereich in Oer-Erkenschwick bleibt die Straßenkriminalität. 389 Taten, das sind vier mehr als im Vorjahr, wurden registriert. Nur fast jeder siebte Täter konnte dabei dingfest gemacht werden. 

Zahl der Sexualdelikte in Oer-Erkenschwick gestiegen

Gefährliche und schwere Körperverletzung auf Straßen, Wegen und Plätze gab es 13 (Aufklärungsquote 85 Prozent) in Oer-Erkenschwick. Dagegen nahm die Sachbeschädigung an Fahrzeugen - wie in diesem kuriosen Fall - mit 91 Delikten in Oer-Erkenschwick wieder zu. Nur ein Zehntel dieser Taten wurde geklärt. Angestiegen sind auch die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (Steigerung von 28 auf 35 Fälle). Unter diesem Begriff fasst die Polizei Delikte vom unsittlichen Anfassen bis zur Vergewaltigung. Das ist in diesem Bereich der höchste Wert im Zeitraum seit 2010. Die Aufklärungsquote ist auf fast 86 Prozent gestiegen. Zudem wurden 92 % aller Körperverletzungen von der Polizei aufgeklärt. Hier gab es im vergangenen Jahr 197 Fälle. Das sind 14 weniger als im vergangenen Jahr, aber 28 mehr als in 2017.

Auch ein Überfall auf ein Juwelier in Oer-Erkenschwick hielt die Stadt in Atem - die Täter standen bereits vor Gericht.

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