Bei der Baustellenbesichtigung: Franz Fichtel (2.v.l.) erklärt den Pfarrmitgliedern den Stand der Arbeiten.
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Bei der Baustellenbesichtigung: Franz Fichtel (2.v.l.) erklärt den Pfarrmitgliedern den Stand der Arbeiten.

Am Bickefeld in Rapen

Umbauarbeiten in der Marienkirche in Oer-Erkenschwick im Zeitplan - Eröffnungsmonat steht fest

  • Jörg Müller
    vonJörg Müller
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Die Umbauarbeiten in der Rapener Pfarrkirche St. Marien liegen voll im Zeitplan. Jetzt steht steht auch der Monat der Wiedereröffnung fest.

  • Die Pfarrkirche St. Marien wird für 1,7 Mio. Euro umgebaut
  • Bauarbeiten liegen voll im Zeitplan
  • 45.000 Euro an Spenden sind bereits eingegangen

"Die Kirche kann im Oktober wieder eröffnet werden. Vielleicht sogar schon ein wenig früher“, erklärte Kirchenvorstandsmitglied Franz Fichtel am Sonntagmittag während der Baustellenbesichtigung nach der Messe. Knapp 100 Gemeindemitglieder informierten sich bei dieser Gelegengeheit über den Stand der Dinge in „ihrer“ Kirche.

Oer-Erkenschwick: 45.000 Euro an Spendengeldern

Diese Besucherzahl bei der Baustellenbesichtigung zeigt, dass das Gotteshaus und die Pfarrgemeinde St. Marien eine Herzensangelegenheit für viele Rapener sind. Und das drückt sich auch in der bislang eingegangenen Spendensumme aus. „Immerhin rund 45.000 Euro sind bislang eingegangen. Das ist ein fantastischer Betrag“, freuten sich die Gemeindemitglieder Martina Czarkowski und Christel Müter. Von dem Geld werden unter anderem knapp 30.000 Euro für eine neue Orgel und das weitere Geld unter anderem für die Bestuhlung aufgewendet. Der gesamte Umbau dagegen kostet rund 1,7 Mio. Euro und wird zum allergrößten Teil vom Bistum finanziert. 

Oer-Erkenschwick: Raumangebot war zu groß

Die Pfarrkirche St. Marien ist seit Oktober vergangenen Jahres eine Baustelle. Der Umbau ist notwendig, weil die Fläche der Kirche inklusive des Pfarrheims für die Gemeinde, deren Mitgliederzahl sinkt, zu groß geworden ist. Als Lösung dient nun eine pfiffige Idee, deren Umsetzung im Oktober angeschlossen sein soll. Dabei werden das Pfarrbüro, eine kleine Küche, eine WC-Anlage und ein Stuhllager in die Außenbereiche der denkmalgeschützten Kirche im Mittelschiff rechts und links fest eingebaut. 

Oer-Erkenschwick: Mobiles Pfarrheim in der Kirche

Sehr besonders ist aber die Pfarrheim-Lösung. Das Pfarrheim wird nämlich über mobile Wände mitten in die Kirche hineingebaut. Dort steht dann künftig bei Bedarf ein kleiner oder ein großer Pfarrsaal zur Verfügung. Auch eine gleichzeitige Nutzung von beidem ist möglich. Und ganz wichtig: An Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern, wo der Besuch in der Kirche stets besonders groß ist, kann das Pfarrheim quasi beiseite geschoben und somit der komplette Innenraum wieder als Kirche genutzt werden. Die Besucher sitzen dann nicht mehr wie früher auf Kirchenbänken, sondern auf Stühlen. Gemeinsam blicken sie dann auf einen neuen Altar, von dem aus unter anderem Pfarrer Reinhard Vehring die Messen lesen wird. Der alte Altar befindet sich derzeit bei einem Steinmetz in Billerbeck, wo er aktuell umgebaut wird.

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