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Mit an Bändern gespannten Ballons wurde auf dem Haldengipfel für die Abschaffung der Straßenbaubeiträge in NRW demonstriert.

Aktion auf dem Haldengipfel

Der Protest geht weiter - warum die Gegner der Straßenbaubeiträge nicht aufgeben

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Der Protest gegen die Straßenbaubeiträge dauert in Oer-Erkenschwick an. Mehr als 150 Anwohner beteiligten sich an einer Ballon-Aktion auf dem Haldengipfel.

Der fast höchste Punkt der Halde auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ewald-Fortsetzung ist zwar ein beliebtes Ausflugsziel. Doch dass sich dort so viele Menschen versammeln, ist eher ungewöhnlich. Die Initiative zur Abschaffung der Straßenbaubeiträge lässt nicht locker. Vor drei Wochen saßen die Sprecher Anja Wiese und Peter Hackenberg zusammen und überlegten sich, eine weitere spontane Aktion ins Leben zu rufen. „Wir waren uns mit vielen Anwohnern schnell einig, dass eine Luftballon-Aktion hoch oben auf der Halde ein richtiges Zeichen ist“, sagt Anja Wiese. Mit der Resonanz auf den Aufruf zeigt sich die Organisatorin zufrieden.

Oer-Erkenschwick: "Wir fordern die Abschaffung"

 „Unser Ziel ist und bleibt die komplette Abschaffung der Straßenbaubeiträge“. Neben den Anwohnern der Von-Waldthausen-Straße, die die Initiative federführend begleiten, waren unter anderem auch Teilnehmer von der Gartenstraße sowie aus dem Gebiet der Siedlergemeinschaft Westerbach vor Ort und protestierten mit roten Gasballons, die an langen Leinen befestigt waren. 

Oer-Erkenschwick: Protest auch vor dem Landtag

Im Ausschuss für Heimat, Kommunales, Wohnen und Bauen steht am Montag (18. November) erneut die Klärung von Kostenfragen auf dem Programm. Auch Oer-Erkenschwicker Bürger werden sich in Düsseldorf zu einer Mahnwache einfinden und Initiativen anderer Städte unterstützen. Eine vom Landtag beschlossene Kürzung der Beiträge reicht den Gegnern nicht aus. Wiese: „Wir fordern weiterhin die komplette Abschaffung der Beiträge und warten ab, was im Landtag bis Jahresende entschieden wird. Wenn nötig, wird unser Protest mit weiteren Aktionen aber auch im kommenden Jahr fortgesetzt.“

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Schon seit geraumer Zeit wird vor allem an den Von-Waldthausen-Straße protestiert.

Der Widerstand gegen die Pläne wächst in ganz Nordrhein-Westfalen.

Ende 2018 startete der Protest der Anwohner während eines Informationstreffens im Grün-Weiß-Vereinsheim.

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