Die Müllberge an diesen beiden Häusern an der Eichendorffstraße in Oer-Erkenschwick sind verschwunden.
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Die Müllberge an diesen beiden Häusern an der Eichendorffstraße in Oer-Erkenschwick sind verschwunden.

Neue Entwicklung

Müllberge an den Häusern Eichendorffstraße 43/45 sind weg - das ist der aktuelle Stand der Dinge 

  • Jörg Müller
    vonJörg Müller
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Die Müllberge an den Ex-Problemhäusern an der Eichendorffstraße 43/45 sind nach dem Auszug der osteuropäischen Bewohner weg - jetzt gibt es neue Entwicklungen.

Die ersten neuen Mieter sind nämlich eingezogen. Bekanntlich hatten nach der vom Vermieter erfolgten Kündigung und der durch die Stadt initiierten Razzia alle vorwiegend aus Osteuropa stammenden Mieter die beiden Mehrfamilienhäuser mit unbekanntem Ziel verlassen. Lediglich zwei Parteien blieben in ihren Wohnungen. Jetzt hat der städtische Fachdienstleiter, Michael Grzeskowiak, bei seinen Ortsterminen festgestellt, dass in einigen Wohnungen schon wieder Leben herrscht. "Diese neuen Mieter haben ganz offenbar keine osteuropäischen Wurzeln", sagt Grzeskowiak.

Oer-Erkenschwick: Massive Nachbar-Beschwerden

Um die meisten Mieter der beiden Gebäude an der Eichendorffstraße 43 und 45 hatte es in den zurückliegenden Monaten sehr viel Ärger gegeben. Nachbarn hatten sich über Vermüllungen, Geräuschbelästigungen und illegal abgestellte Mercedes-Transporter beschwert. Zudem berichteten einige Anlieger, dass sie von den Bewohnern der Mehrfamilienhäuser bedroht worden waren.

Oer-Erkenschwick: Müllberg ist verschwunden

Seit Tagen sind nun die ehemaligen Bewohner weg. Bis vor kurzen lag noch ein großer Müllberg auf dem Innenhof der Gebäude. "Der ist mittlerweile größtenteils abtransportiert und entsorgt worden", sagt Grzeskowiak, der im Rathaus auch für den Bereich Bauordnung verantwortlich ist. "Jetzt gilt es noch, einiges an Restmüll ordnungsgemäß zu beseitigen."

Oer-Erkenschwick: Gutes Zeugnis für Verwalter

Insgesamt stellt der städtische Fachdienstleiter dem Eigentümer und seinen beiden Verwaltern ein gutes Zeugnis aus. "Sie haben sich bislang an alle Vorgaben gehalten. Die letzte ist, dass alle Wohnungen bis Ende des Monats mit Rauchmeldern ausgestattet sein müssen", erklärt Michael Grzeskowiak. 

Am 18. Juni 2019 hat die Stadt mit Unterstützung der Polizei eine groß angelegte Überprüfung der Gebäude an der Eichendorffstraße und ihrer Bewohner durchgeführt.

Einige Tage nach der Razzia waren die meisten Mieter plötzlich verschwunden. Von ihnen fehlt jede Spur.

Bereits im November 2017 wurde Anwohnerbeschwerden über Vermüllungen und dadurch angelockte Ratten laut.

Ein Großeinsatz der Polizei an der Ludwigstraße sorgt für Aufsehen.

Warum die Anwohner der Eichendorffstraße wieder sauer sind

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