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Auch eine Frosch-Clique schwimmt wieder durch das Wasser.

Naturfreund auf Entdeckungstour    

"Brinksknapp" führt wieder genügend Wasser - das tummelt sich jetzt im Haardteich    

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Die Dürre der vergangenen beiden Jahre hat dem Naturschutzgebiet in der Haard arg zugesetzt. Jetzt paddeln wieder Frösche im Brinksknappteich. 

  • Brinksknappteich war nur noch eine klägliche  Pfütze
  • Regenfälle bringen wieder Leben in das Gewässer
  • Naturschutzgebiet liegt mitten in der Haard    

Der Brinksknappteich in der Haard bot zuletzt ein eher trauriges Bild. Nachdem der letzte Sommer auch sehr trocken war, und der Herbst nicht genügend Regen brachte, war der Teich zu nicht mehr als einer kläglichen Pfütze geschrumpft. Doch Ulrich Kamp vom Naturschutzbund (NABU) Ostvest hat jetzt gute Nachrichten: „Der Teich führt jetzt endlich wieder ausreichend Wasser.“

Frösche paddeln wieder im Teich  

Der Regen der letzten Zeit scheint ausreichend gewesen zu sein, den Teich wieder aufzufüllen. Mit dem Wasser ist auch wieder das Leben zurückgekehrt. „Es sind auch die zwischenzeitlich abgewanderten Vögel wie Graugänse, Blässrallen, Zwergtaucher und Stockenten wieder dort zu sehen“, weiß Ulrich Kamp aus Oer-Erkenschwick, der erst vor wenigen Tagen den Brinksknappteich besuchte. Es quakt auch wieder in der Haard: „Es ist auch ein stattlicher Bestand an Teichfröschen vorhanden, die auch gut zu beobachten sind, da wohl der Regionalverband Ruhr den Teich turnusmäßig von Schlamm und überzähligen Pflanzenwuchs befreit hat“, erklärt der Naturschützer Ulrich Kamp. 

Sprengtrichter in der Haard von Oer-Erkenschwick  

Der Brinksknappteich, ein ehemaliger Sprengtrichter in der Oer-Erkenschwicker Haard Nahe St. Johannes ist seit 1991 Naturschutzgebiet. Es handelt sich um einen ca. 17 Hektar großen Feuchtgebietkomplex mit einer angeschlossenen kleinen Moorfläche. Das Naturschutzgebiet Brinksknapp liegt mitten in der Haard, umgeben von einem dichten Waldbestand. Der ehemalige Sprengtrichter erfüllt als Laichplatz für verschiedene Libellenarten sowie für Amphibien eine wichtige Funktion. Da das flache Gewässer zu verlanden droht, wird der sich bildende Faulschlamm regelmäßig entfernt. Das Naturschutzgebiet ist eines der letzten intakten Hochmoore. Von einer kleinen Aussichtsplattform gewinnt der Besucher einen guten Überblick. Ein ca. einstündiger Rundwanderweg, der vom Wanderparkplatz am Haardgrenzweg (Obersinsener Straße) startet, streift dieses Naturschutzgebiet.

In der Haard gibt es bald auch einen Parcours für Mountainbiker  

Waldpromenade soll mehr Besucher an Haardrand locken  

Am Haardrand soll einDirtpark für Mountainbiker entstehen   

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