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Auch Ulrich Kamp vom Naturschutzbund zählt Wintervögel

Groß angelegte Aktion

Heimliche Besucher in Gärten in Oer-Erkenschwick - Bürger sollen Beobachtungen unbedingt melden

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Wissen Sie, wer sich womöglich heimlich in Ihrem Garten aufhält? Bald startet eine groß angelegte Aktion, bei der Bürger ihre Beobachtungen melden sollen.

Es geht um die Aktion "Stunde der Wintervögel", die wieder einmal vom Naturschutzbund ausgerichtet wird. Ob Meise, Amsel oder Spatz, sie alle werden vom 10. bis 12. Januar gezählt. Und wie immer sind möglichst viele Naturfreunde aufgerufen, mitzumachen und eine Stunde mitzuzählen, was sich in Gärten und auf Balkonen an Piepmätzen tummelt. 

Oer-Erkenschwick: Milde Winter, reich gedeckte Tafeln

„Nie zählten mehr Beobachter als im Januar 2019 und niemals zählten so viele Einzelpersonen so wenige Vögel“, erklärt Ulrich Kamp vom Naturschutzbund Ostvest und liefert auch die Erklärung: „Wenn die Winter mild sind, finden viele Vögel, die sonst bei Frost und Schneedecke gern unsere reich gedeckten Tafeln in unseren Gärten besuchen, auch im Wald und auf freiem Feld genug Futter. Und die letzten Winter waren mild.“ 

Die Kohlmeise gehört zu den am häufigsten vorkommenden Wintervögeln.

Oer-Erkenschwick: NABU wertet Zahlen aus

Die Ergebnisse der winterlichen Vogelzählung werden bis 20. Januar online, telefonisch oder schriftlich dem NABU gemeldet. Dort werden die Ergebnisse zusammengeführt und verglichen. Danach hat man ein Bild über Zu- oder Abnahme von Vogelarten, kann sich Gedanken machen, ob Maßnahmen einzuleiten sind, weil die eine oder andere Vogelart plötzlich kaum noch oder überhaupt nicht mehr da ist. Ulrich Kamp: „Klar ist, dass einige wenige Personen diese Arbeit nicht leisten können, hier bedarf es der Unterstützung der Allgemeinheit. Jeder, der bei solchen sinnvollen Aktionen teilnimmt, leistet einen wertvollen Beitrag.“

Wie man die Vögel richtig zählt, wo es Zählhilfen gibt und wie man seine Meldungen weiterleitet, das alles steht am Dienstag in der gedruckten Ausgabe der STIMBERG ZEITUNG und im E-Paper.

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Vogelzählung vom vergangenen Januar.

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