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Die Pflöcke für das neue Einkaufszentrum in Klein-Erkenschwick sind gesteckt. Offenbar sind die Erdarbeiten beendet. Der Hochbau lässt auf sich warten.

In Klein-Erkenschwick

Nichts tut sich an der Netto-Baustelle - Bürger fragen sich: Ist der Investor etwa pleite?

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Seit Tagen rührt sich auf dem Areal der ehemaligen Stimbergschule kein Bagger mehr für das neue Netto-Einkaufszentrum. Prompt kommen erste Pleite-Gerüchte auf.

Wir haben beim Unternehmen Tecklenburg in Düsseldorf, das das Grundstück gekauft hat und für das Bauptrojekt verantwortlich ist, nachgefragt: „Es gibt keinen Grund zur Sorge. Weder wir noch die beauftragte Baufirma sind pleite. Voraussichtlich Ende August geht es weiter mit dem Hochbau“, sagt Projekt-Leiter Simeon Engler von der Firma Tecklenburg. Mit dem Projekt, das Wohn- und Einkaufsmöglichkeiten vorsieht, kommen Stadt und Investor einem vielfach geäußerten Wunsch der Bürger in Klein-Erkenschwick nach.

Oer-Erkenschwick: Einkaufen und Wohnen

Wie bereits mehrfach berichtet will der Investor auf dem früheren Schulgelände ein kleines Einkaufszentrum, Wohnungen und Eigenheime errichten. „Wenn die Erdarbeiten früher fertig werden als geplant, kann es schon mal zum Leerlauf auf der Baustelle kommen. Insbesondere in den Sommerferien, wenn viele Firmen nicht voller Kraft fahren“, erläutert Engler. Bisher liege man noch voll im Zeitplan. Ende 2020 soll das Einkaufszentrum eröffnen. 

Oer-Erkenschwick: 1400 Quadratmeter Netto-Markt

Mit rund 1400 Quadratmetern belegt das Unternehmen Netto mit einem Einkaufsmarkt die größte Verkaufsfläche in dem neuen Einkaufszentrum. Im vorderen Teil zieht ein Bäcker samt Backshop ein. Und im hinteren Bereich zur Stimberghalle soll ein Fachmarkt für Heimtierbedarf eröffnen. Zuletzt war „Fressnapf“ abgesprungen. „Wir stehen noch in Verhandlungen mit anderen Anbietern. Bisher ist nichts spruchreif. Möglicherweise wird es auch kein Fachmarkt für Heimtierbedarf“, sagte Engler. 

22 Mietwohnungen über den Geschäften

Über den Geschäften sollen auf jeden Fall 22 Mietwohnungen entstehen. Der Bau der Eigenheime soll noch in diesem Jahr beginnen. Geplant sind auf dem Gelände sechs Reihenhäuser und sechs Doppelhaus-Hälften mit um die 130 Quadratmeter Wohnfläche. Die Grundstücke für die Reihenhäuser sind etwa 180 bis 280 Quadratmeter groß. Die Reihenendhäuser sind eine ganze Ecke größer. Die Doppelhaushälften haben Grundstücke von 230 bis 240 Quadratmetern.

In Bottrop kam es am Dienstagabend zu einem Polizeieinsatz. Zwei Männer sagten einem Wirt, seine Gaststätte kaufen zu wollen - doch dann kam alles anders. 

Auf dem Paschenberg in Herten gab es in der Nacht einen schweren Unfall. Ein Hertener und ein Recklinghäuser wurden verletzt - plötzlich stieg Qualm auf.

Das war eine bittere Nachricht im Mai für alle Tierfreunde - Das Unternehmen Fressnapf siedelt sich nicht in Klein-Erkenschwick an.

Für große Aufregung in der Bürgerschaft hatte Ende Februar die Rodungsaktion auf dem Gelände der ehemaligen Stimbergschule gesorgt

Im September vergangenen Jahres haben Bürgermeister Carsten Wewers und Investor Philipp Tecklenburg den Kaufvertrag für das Areal der ehemaligen Stimbergschule unterschrieben.

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