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Dieser knapp zwei Jahre alte Plan ist immer noch gültig: Die Arbeiten für die Wohneinheiten in der Mitte haben vor Wochen begonnen. Jetzt gibt das Land Geld für den Quartiersplatz (Kreismarkierung links).

Grünes Licht aus Düsseldorf

Land überweist gut 500.000 Euro - und das will die Stadt mit dem Geld machen

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Beim Anzapfen von Fördertöpfen des Bundes und des Landes ist Oer-Erkenschwick erfolgreich. Mit den erneut gut 500.000 Euro werden mehrere Projekte umgesetzt.

Oer-Erkenschwick - So hat die Landesregierung der Stadt für den Bau des Quartiersplatzes, wie die Begegnungsfläche zwischen Matthias-Claudius-Zentrum und den neuen Wohneinheiten im Behördendeutsch heißt, Fördergelder im sechsstelligen Bereich zugesichert. Somit ist die Investition in Höhe von 120.000 Euro abgesichert. „Entstehen soll dort ein Bereich mit Bäumen, Grünflächen, Sitzbänken und einem Ort, an dem wir vielleicht die kleine Seilscheibe, die früher vor der abgerissenen Stimbergschule in Klein-Erkenschwick stand, aufstellen können“, erläutert Bürgermeister Carsten Wewers.

Stadtrat in Oer-Erkenschwick entscheidet

Über den im Detail noch nicht komplett fertigen Vorschlag der Stadtverwaltung für die Gestaltung des Quartiersplatzes wird der Stadtrat in einer der nächsten Sitzungen entscheiden. „Ich gehe davon aus, dass nach der jetzt erfolgten Ankündigung die definitiven Förderbescheide im August vorliegen werden. Wenn dann der Stadtrat grünes Licht gibt, können wir mit der Gestaltung der auf dem Kirmesplatz dafür vorgesehenen Fläche dann beginnen“, erläutert der städtische Fachdienstleiter Michael Grzeskowiak.

Weitere Bauvorhaben stehen schon fest

Der Quartiersplatz und der Bau der Exner-Wohnungen im Mittelteil des Kirmesplatzes sind aber nicht die einzigen Vorhaben auf der ehemaligen Parkfläche. So wird die Diakonie in Kürze mit Bau weiterer Wohnheimplätze beginnen. Auf dem Areal des früheren Hallenbad-Geländes soll eine Kindertagesstätte entstehen. Nichts geändert hat sich laut Bürgermeister Carsten Wewers an dem Vorhaben, im südöstlichen Teil des Kirmesplatzes zum Ewaldkreisel hin ein Hotel zu bauen, in dem auch Menschen mit einem Handicap arbeiten werden.

Weitere Fördergelder für Oer-Erkenschwick

Im Gegensatz zu früheren Jahren ist die Stadt beim „Anzapfen“ von Fördertöpfen des Landes- und Bundesregierung aktuell sehr erfolgreich. So bekommt die Gemeinde jeweils 80.000 Euro Planungskosten für das Stadtentwicklungs- und das Mobilitätskonzept zurück. Und: Das Land fördert mit 36.000 Euro eine Untersuchung, ob für die untere Stimbergstraße nicht ein ganzheitliches Sanierungskonzept aufgestellt werden müsste – alles Maßnahmen, die über das Stadtentwicklungskonzept gefördert werden. Das gilt auch für die Schaffung der Stelle eines sogenannten City-Managers.

Auf dem Gelände des früheren Hallenbades entsteht eine Kindertagesstätte. Und ein weiterer Kindergarten ist im Stadtgebiet geplant.

Auch das benachbarte Matthias-Claudius-Zentrum hat große Um- und Anbaupläne.

Um die künftig auf dem Kirmesplatz wegfallenden Parkplätze zumindest teilweise zu ersetzen, hat die Stadt eine "Stadion-Lösung" gefunden.

Der geplante Umbau des ehemaligen Klemm-Kaufhauses ist ins Stocken geraten.

An der Waldstraße kreischen die Motorsägen

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