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Es gibt Neuigkeiten zum Gebäude des ehemaligen Klemm-Kaufhauses in der City.

Am "roten Platz"

Neuigkeiten vom ehemaligen Klemm-Kaufhaus in Oer-Erkenschwick - das soll dort jetzt passieren

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Seit zehn Monaten ist das Gebäude des ehemaligen Klemm-Kaufhauses eine eingerüstete Ruine. Nichts hat sich dort mehr getan. Doch das soll sich bald ändern.

"Vorbehaltlich der in der nächsten Woche stattfindenden Abschlussgespräche mit unserer Hausbank wird unser Projektarchitekt noch in diesem Jahr bei der Stadt den Abrissantrag für das Gebäude stellen“, erklärt Polenz-Mitarbeiterin Nicole Womela auf Nachfrage unserer Zeitung.

Oer-Erkenschwick: Es bleibt den bei den alten Plänen

Das bedeutet: Es soll bei den bereits im vergangenen Jahr vorgestellten Plänen bleiben, die den Abriss des früheren Kaufhaus-Gebäudes im Dreieck Markt-/Ludwigstraße und den anschließenden Neubau samt einer Tiefgarage vorsehen. Knapp sieben Millionen Euro soll das Invest betragen. Der Abriss ist entgegen früherer Planungen doch erforderlich, weil die Statik des Gebäudes die geplante künftige Verwendung nicht hergab. Ursprünglich war geplant, das Gebäude von innen zu sanieren. Im Erdgeschoss sollte ein Bäcker mit Außengastronomie angesiedelt werden, dazu waren ein Textilgeschäft sowie ein Restaurant und Wohnungen geplant. Oben auf dem Dach sind Penthouse-Wohnungen vorgesehen gewesen. „An diesen Plänen halten wir auch heute noch fest“, sagt Nicole Womela.

Oer-Erkenschwick: Abriss ist keine Kleinigkeit

Der Abriss des Klemm-Gebäudes im Dreieck Markt-/Stimbergstraße ist übrigens keine Kleinigkeit. Dafür müssen die Markt-, aber auch die Stimbergstraße für einen längeren Zeitraum womöglich voll gesperrt werden. Aber noch stehen der genaue Zeitpunkt und die Abriss-Modalitäten nicht fest. Für Ärger bei einigen Anliegern sorgt auch die Tatsache, dass einige Stellflächen im Bereich der Marktstraße seit Monaten gesperrt sind. „Uns ist bewusst, dass die Situation nicht optimal ist. Aber die Sperrung hat etwas mit der Einrüstung des Gebäudes zu tun. Als Ersatz für diese Parkplätze ist nun das Parken im hinteren Bereich der Marktstraße zur Unterführung hin gestattet. Genau genommen steht dort jetzt mehr Parkraum zur Verfügung, als vorher“, erklärt Polenz-Mitarbeiterin Nicole Womela.

Oer-Erkenschwick: Entkernung wird fortgesetzt

Sobald der Abrissantrag gestellt worden ist, soll mit der bereits zum Ende vergangenen Jahres begonnenen Entkernung des ehemaligen Kaufhauses weitergemacht werden. Ist das geschehen, können, nachdem die Abrissgenehmigung vorliegt, die Bagger anrücken. Das Altgebäude wird übrigens in den oberen Etagen mit einem Spezialbagger „abgeknabbert“, um das Nachbarhaus nicht zu gefährden.

Lesen Sie auch: Noch im Juli musste befürchtet werden, dass das ehemalige Klemm-Kaufhaus für längere Zeit eine Ruine bleibt.

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