13.30 Uhr, Stimbergstraße: Still ruht die Stadt – ein Bild, wie man es sonst nie an einem Montagmittag sieht.
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13.30 Uhr, Stimbergstraße: Still ruht die Stadt – ein Bild, wie man es sonst nie an einem Montagmittag sieht.

Folgen des Coronavirus

Still ruht Oer-Erkenschwick - bis auf ganz wenige Ausnahmen

  • Jochen Börger
    vonJochen Börger
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Die Corona-Pandemie trifft die Geschäftswelt in Oer-Erkenschwick mit voller Wucht. Und die Straßen sind wie leergefegt.

  • Die Folgen des Coronavirus werden immer spürbarer.
  • In Oer-Erkenschwick halten sich die meisten Bürger an das Kontaktverbot.
  • Krisenstab im Rathaus tagt im Akkord.

Eine hundertprozentige Sicherheit, dass sich wirklich jeder Bürger in Oer-Erkenschwick an die strengen Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hält, gibt es natürlich nicht. Doch schon direkt nach Verkünden des Kontaktverbotes wird eines sichtbar: Die Straßen und der Stadtpark leeren sich zusehends.

Oer-Erkenschwick: Drei Meter Mindestabstand

Wenn schon Ende vergangener Woche davon gesprochen wurde, dass das öffentliche Leben mehr oder weniger still steht, offenbart sich inzwischen eines: Von mehr oder weniger kann kaum noch die Rede sein. Das Leben, es steht still. 13.30 Uhr, Berliner Platz: Handelte es sich um einen ganz normalen Schultag, die Stimbergstraße wäre jetzt zwar nicht überlaufen, aber zumindest gut frequentiert. Es ist die Zeit, in der sonst vom Schulzentrum aus ganze Gruppen Richtung Bäckereien oder Döner- und Pizzabuden strömen, um Mittagessen zu kaufen. Seit dem Coronavirus ist alles anders. Die Bäckereien sind zwar noch geöffnet. Ein Mindestabstand von drei Metern pro Person wird aber per Beschilderung eingefordert. Imbissbetriebe dürfen nur noch an der Tür ihre Waren ausgeben. Friseure, und davon gibt es einige in der City, haben ihre Geschäfte geschlossen.

Oer-Erkenschwick: Viele Bürger sind diszipliniert

Die jetzt verkündeten Kontaktverbote haben auch das soziale Leben in OE noch einmal verändert. Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen sind verboten, ausgenommen sind die Kernfamilie, Lebenspartner oder zwingend notwendige Treffen. Der Krisenstab im Rathaus tagt derweil quasi im Dauermodus und setzt seine Arbeit fort. „Zum großen Teil können wir schon erkennen, dass sich die Bürger diszipliniert verhalten“, bilanziert Stadtsprecher Peter Raudszus. Dieser Eindruck deckt sich auch mit dem Bild am Mittag. Ausnahmen gibt es freilich – so wie die drei jungen Menschen vor der Neuen Mitte, die nicht den Eindruck vermitteln, dass ihr Treffen zwingend notwendig sei. Doch um sie herum ist es ruhig. Sehr ruhig.

Hier gibt es alle Neuigkeiten zur Entwicklung in Oer-Erkenschwick.

Nicht alle Bürger hielten sich an die Vorgaben, es gab sogar auch wilde Partys.

Schwere Zeiten brechen wegen der Coronakrise auch für Gastronomen an.

Dilemma für die Innenstadt

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