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Präsentieren ein umfangreiches Programm: (v.l.) Andreas Anlauf, Sascha Horntrich (Verein „JOE“), Michaela Bürger (KiJuPa-Koordinatorin) und Initiator Nils Stanigel.

Aktionswoche "80 Jahre Pogromnacht"

Gedenkfahrt und Lesungen

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OER-ERKENSCHWICK - Nils Stanigel ist gespannt auf die nächsten Wochen. Federführend organisiert er die Aktionswoche „80 Jahre Pogromnacht“, die an ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte erinnern soll.

Am 9. November 1938 brannten in Deutschland Synagogen. „Ein Vergessen der Taten des Nationalsozialismus kann und darf es nicht geben“, sagt Stanigel. Ab Oktober führt er in Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden die Aktionswoche durch, die sich allerdings bis in den November hinein erstreckt.

Die für den 27. September vorgesehene Lesung in der Stadtbücherei – unter Leitung des Kinder- und Jugendparlamentes – aus dem Buch „Der Wille zu leben“ von Pesach Anderman ist aus organisatorischen Gründen auf den 4. Oktober verschoben worden. Beginn ist um 19 Uhr. Anfang November soll dann im IGBCE-Jugendtreff am Ziegeleitor eine Videokonfererenz mit dem in Israel lebenden Autor stattfinden. Ein zentraler Punkt der Aktionswoche ist eine Gedenkfahrt nach Göttingen und zum ehemaligen Konzentrationslager Mittelbau-Dora am 3./4. November. „Diese Fahrt richtet sich an Teilnehmer im Alter zwischen 14 und 30 Jahren“, sagt Stanigel.

Über die Homepage der Aktionswoche (www.jihoe.de) kann man sich anmelden. Die Kosten betragen pro Person 25 Euro. Eine Vorbesprechung findet die Teilnehmer am Dienstag, 30. Oktober, ab 19 Uhr in den Räumlichkeiten des Vereins „Jugend in Oer-Erkenschwick“ (JOE), Lindenstraße 4, statt (19 Uhr). Zahlreiche weitere Veranstaltungen ergänzen die Aktionswoche. So organisiert vom 12. bis 14. Oktober die Kinder- und Jugendeinrichtung „Junikum“ eine Hörspielwerkstatt. Die Präsentation ist für den 26. Oktober (18 bis 20 Uhr) im „Junikum“, Kirchstraße 62, vorgesehen. Am Montag, 29. Oktober, gibt es in der Volkshochschule, Stimbergstraße 169, ab 19.30 Uhr einen Vortrag von Georg Möllers und Jürgen Pohl zur „Spurensuche in Riga – die Deportation der Juden aus dem Kreis RE“.

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