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Freuen sich auf die Zusammenarbeit: (v.l.) Wichart von Roëll, Marianne Michel, Andre Thyret, Anne Althoff-von Roëll und Ulrich Radke.

Ambulanter Hospizdienst

Mit Kindern über das Sterben sprechen

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OER-ERKENSCHWICK - Sterben darf kein Tabu-Thema sein – auch nicht für Kinder – dafür setzen sich die Protagonisten eines besonderen Projektes ein.

Die Liste der Mitwirkenden ist lang, aber es geht auch um ein wichtiges Thema, nämlich das Anliegen der Hospiz-Bewegung den Menschen vertrauter zu machen. So haben sich Ulrich Radke, Leiter des Ambulanten Hospizdienstes in OE, und die Schirmherren Anne Althoff-von Roëll und Wichart von Roëll zusammengeschlossen mit Aktiven des Hospizes zum heiligen Franziskus in RE, dem evangelischen Kirchenkreis RE, dem Diakonischen Werk, der Stadt OE und weiteren Unterstützern, um das Projekt „Früher oder später“ ins Leben zu rufen, das am 2. Februar 2020 seinen Höhepunkt erreichen wird.

„Es ist einfach so wichtig, dieses Thema in die Gesellschaft zu bringen und aufzuklären“, sagt Ulrich Radke. Und warum da nicht zum Auftakt bei den Kleinsten anfangen? Mit dem Hospiz zum heiligen Franziskus in Recklinghausen besteht dafür auch eine hervorragende Kooperation, denn hier gibt es seit einigen Jahren das Projekt „Hospiz macht Schule“. „Wir möchten Jungen und Mädchen auf kindgerechte Art und Weise das Thema Tod und Sterben näherbringen und Ängste abbauen“, erklärt Projekt-Koordinatorin Marianne Michel.

In der Klasse 3c der Clemens-Höppe-Schule werden nun vom 14. bis 18. Januar fünf Ehrenamtliche des Hospizes zu Besuch sein, unterstützt auch von Anne Althoff-von Roëll und Wichart von Roëll. Doch nach dieser Projektwoche ist noch lange nicht Schluss. „Wir möchten das Thema in die Gesellschaft holen, um Ängste abzubauen“, erklärt Radke. Und so ist für den 2. Februar 2020 nicht nur eine Podiumsdiskussion geplant, sondern auch „Tod und Sterben auf die Bühne zu holen – als szenische Darstellung“, sagt Radke.

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