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Carsten Wewers (CDU) will 2020 wieder als Bürgermeister kandidieren.

Auch Thorsten Fischer will BM werden

Wewers kandidiert 2020 erneut

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OER-ERKENSCHWICK - Bürgermeister Carsten Wewers (CDU) wird bei der Kommunalwahl im Herbst 2020 für eine weitere Amtszeit kandidieren. Seinen Hut in den Ring wirft dann auch erneut Thorsten Fischer, der zum zweiten Mal nach 2015 als parteiloser Kandidat antritt.

Für Carsten Wewers (43), amtierendes Stadtoberhaupt, ist die Aufgabe wie folgt zu definieren: „Ein Bürgermeisteramt macht man nicht, um nach fünf Jahren vielleicht etwas anderes zu machen. Man will doch auch langfristig etwas erreichen. „Ich stehe 2020 wieder bereit und will weiter mitgestalten. Denn der Job bereitet mir weiter Spaß.“

Für politische Beobachter kommt diese Aussage nicht allzu überraschend. „Viele Dinge sind in der Stadt angestoßen worden, aber es gibt auch manches, was man nicht in einem Zeitraum von fünf Jahren realisieren kann“, sagt Wewers. Das gelte nicht nur für Themen der Stadtentwicklung, sondern auch für interne Abläufe im Rathaus. Nahezu alle Führungskräfte, Wewers bei einer Wiederwahl ausgenommen, werden in den kommenden Jahren altersbedingt ausscheiden. „Wir müssen uns rechtzeitig nach neuem Personal umschauen, auch das sehe ich als meine Aufgabe“, sagt der Bürgermeister.

Thorsten Fischer (47) ist kein Unbekannter. Zum zweiten Mal nach 2015 wird er als unabhängiger Kandidat in zwei Jahren seinen Hut in den Ring werfen. 2015 trat er erst kurz vor der Wahl mit seiner Kandidatur ins politische Rampenlicht. „Ich habe damals den kürzesten Wahlkampf gemacht, jetzt könnte es der längste werden“, sagt er. 5,81 Prozent, in absoluten Zahlen 545 Stimmen, vereinigte Fischer im ersten Wahlgang am 13. September 2015 auf sich.

Nachdem zwei Kandidaten nun bekannt sind, stellt sich die Frage, wie sich die SPD mit Blick auf 2020 aufstellt. Bis Jahresende, so bekräftigt Stadtverbandschef Peter Duscha, solle die Suche nach Bewerbern auch für die Wahlkreise abgeschlossen sein. Gleiches gelte für den Bürgermeister-Kandidaten. Die SPD will einen eigenen Bewerber ins Rennen schicken.

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