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Freuen sich auf den „Tag des Bergmanns“: (v.l.) Die Organisatoren Mike Jetten, Patrick Seemann, Klaus Terheyden, Markus Pliska und Volker Seemann.

Am 31. August

Beim Tag für den Bergmann wird groß gefeiert

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OER-ERKENSCHWICK - Normalerweise spricht man von einer Vorstellung eines Programms. An dieser Stelle passt der Begriff des „Schichtplans“ aber einfach besser. Dort, wo einst die Bergleute ihre Schicht verrichteten und längst ein Bergbaumuseum entstanden ist, soll nach dem Ende des Steinkohlebergbaus dem wesentlichsten Stück der Oer-Erkenschwicker Stadtgeschichte gedacht werden. Der „Tag des Bergmanns“ gehört dazu.

Am Samstag, 31. August, wird auf dem Gelände des Bergbau- und Geschichtsvereins ein großes Fest gefeiert – organisiert von jenen Organisationen, die die Tradition des Pütt pflegen: Bergbau- und Geschichtsverein eben (295 Mitglieder), der Bergmannsverein „Glück Auf“ (750), die IGBCE-Ortsgruppe Oer-Erkenschwick (1055) und der jüngst gegründete Förderverein zum Erhalt des Schachtgerüstes Ewald-Fortsetzung Schacht 3 mit seinen aktuell 56 Mitgliedern.

Ende vergangenen Jahres hatten diese Vereine zum Ende des Bergbaus in Deutschland bereits eine Veranstaltung unter dem Motto „Sonderschicht“ organisiert. Schon damals war klar, dass das keine einmalige Sache werden soll, sondern einmal ein sogenannter „Tag des Bergmanns“ folgen könne. Am 31. August ist es nun so weit. Um 15 Uhr sprechen Bürgermeister Carsten Wewers und Ulrich Wessel, Geschäftsführer der RAG Montan Immobilien, zunächst Grußworte. Und wie es sich für einen Bergmannstag gehört, gehören natürlich auch Pütt-Lieder zum musikalischen Schichtplan. Der Chor der ehemaligen Grubenwehr, für diese Aufgaben in Oer-Erkenschwick geradezu prädestiniert, ist an diesem Tag zwar verhindert, dafür sind aber ab 15.15 Uhr „PortAl Formidabel“ dabei. Eine halbe Stunde später tritt „Martinus, der Magier“ auf, ab 16.15 Uhr gibt es dann Comedy mit reichlich Lokalkolorit mit Günner Mambrallek. Die „Landgrafen“ treten ab 16.45 Uhr auf, ehe um 17.45 Uhr „Hotte und Toto“ und ab 18.15 Uhr Jaqueline Feldmann für Comedy sorgen. Musik aus den 1960er-Jahren gibt es ab 19 Uhr mit der Band „Vincebus“.

Bis 22 Uhr darf laut Schichtplan dann gefeiert werden, dann ist wirklich Schicht – traditionelles Essen von der Fleischerei Tewes und gekühlte Getränke dürfen da nicht fehlen.

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