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Natürlich darf auch ein Erinnerungsfoto nicht fehlen, für das sich die Schüler und Lehrer aus St. Petersburg und Oer-Erkenschwick aufstellten.

Besuch aus St. Petersburg

Gymnasium hat eine russische Partnerschule

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OER-ERKENSCHWICK - Die deutsch-russische Partnerschaft blüht auf. Fernab der großen Weltpolitik zeigen Schüler und Lehrer des Willy-Brandt-Gymnasiums, wie gelebte Freundschaft aussieht.

Denn zurzeit sind acht Gastschüler aus Russland zu Besuch am Stimberg. Das Gymnasium baut gerade eine neue Partnerschaft auf. „Lange habe ich nach einer Schule gesucht, doch nun passt alles“, erklärt Russisch-Lehrerin Birgit Fankhänel. Am Ende hat‘s im Herbst 2017 über eine Schulaustausch-Börse im Internet geklappt. Bereits im Mai waren 27 Gymnasiasten zu Besuch in St. Petersburg, am Gymnasium der Petersburger Kultur (Nummer 32) auf der Wassiljewski-Insel. Nun folgte der Gegenbesuch.

„Es war ein Stück harte Arbeit, aber die hat sich wirklich gelohnt“, sagt Swetlana Melnikowa, die am Petersburger-Gymnasium die Schulpartnerschaft pflegt. „Wir sind auch dankbar für die Unterstützung durch Schulleiter Christian Huhn, unseren Förderkreis und die Stadt OE – ohne die finanzielle Unterstützung wäre dies alles nicht möglich gewesen“, sagt Fankhänel. Eine Woche lang stehen für die Neunt- und Elftklässler Kultur und Shopping in Münster, Oberhausen und Köln auf dem Plan. Außerdem übernehmen die russischen Lehrerinnen Swetlana Melnikowa und Lisa Ganaewa den Russisch-Unterricht an zwei Tagen. „Mir gefällt die Natur sehr gut, hier sind nicht so viele Autos“, erzählt Nikita (15) von seinen ersten Eindrücken. Gerade ökologische Projekte faszinieren den Schüler. Die deutsche Architektur hat es dagegen Maria (14) angetan: „Ich würde gerne in Münster studieren.“

Und während sich die Schüler in einem fröhlichen Mischmasch aus Deutsch, Russisch und Englisch unterhalten, wird nicht nur deutlich, wie wichtig es ist, neue Sprachen zu entdecken. Die Schüler leben Begegnungen auf menschlicher Ebene vor, fernab jeder deutsch-russicher Politik. Am Samstag heißt es Abschied nehmen – vorerst. Denn Birgit Fankhänel und ihre russische Kollegin Swetlana Melnikowa planen bereits: „Natürlich soll es weitere Austausche und Projekte geben.“ Bis es ein Wiedersehen in St. Petersburg gibt…

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