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Aus den Euro-Paletten wollen Manfred Onnebrink (l.) und Heinz Jetten ein Insektenhotel für die Streuobstwiese bauen, das wie eine Dampflokomotive aussieht.

Biostation

Viel Arbeit – zu wenig Aktive

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OER-ERKENSCHWICK - Die Runde bei der Jahreshauptversammlung der Biologischen Station war ziemlich überschaubar. 21 Mitglieder zählt der Verein, der an der Alten Zechenbahn einen Naturlehrpfad, ein Refugium für Insekten, Streuobstwiesen und ein grünes Klassenzimmer aufgebaut hat. Aktiv sind aktuell aber nur noch sechs Männer.

Kontakt: mittwochs 10 bis 14 Uhr, Tel. 0 23 68/5 31 19

„Aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen haben wir zuletzt drei Männer verloren. Wir benötigen dringend Nachwuchs“, sagte der Vorsitzende Reinhard Wentzlik. Das Team der Biostation trifft sich regelmäßig jeden Mittwoch von 10 bis 14 Uhr auf dem Vereinsgelände. Dazu kommen noch Besuche von Vereinen und Verbänden sowie Kindergartengruppen und Schulklassen, die im grüne Klassenzimmer der Biostation Nachhilfe in Sachen Natur bekommen. „Was wir suchen, sind rüstige Rentner, die Lust und Zeit für die Natur mitbringen“, sagt Manfred Onnebrink, der sich um die Bienenvölker in der Biostation kümmert. Zupackende Hände sind gefragt im Verein. Denn neben der Teilnahme an der „Klima Challenge Ruhr“ mit einem Insektengarten, bestehend aus fünf Hochbeeten und einer Kräuterspirale, will der Imker in diesem Jahr noch ein anderes Projekt in Angriff nehmen. „Wir haben einen ganzen Stoß Euro-Paletten geschenkt bekommen. Daraus werden wir ein Insektenhotel für die Streuobstwiese bauen“, sagte Onnebrink. Passend zur Alten Zechenbahn wird diese Nisthilfe die Form einer „Emma“-Dampflokomotive mit Hochbeet im Kohletender bekommen.

Die Biologische Station lädt zum Tag der Honigbiene an die Zechenbahn in Oer. 

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