+
Eine Parkscheiben-Zone auf der Stimbergstraße gibt es schon länger nur ein paar Häuser weiter. Vor dem Kaufhaus Kimmel und Blumen Ridder ist die Parkzeit auf zwei Stunden begrenzt.

Vor Buchhandlung

Politiker setzen sich für Parkscheiben-Lösung ein

  • schließen

OER-ERKENSCHWICK - Viel Zuspruch bekam Buchhändlerin Regina Martach nach einem Bericht in dieser Zeitung über ihre Dauerparker-Probleme. Sie hatte die Stadt vergeblich um eine Parkscheibenregelung gebeten.

Der Fraktionsvorsitzende der Bürgervereinigung Oer-Erkenschwick, Karl-Heinz Rusche, stellte jetzt einen Antrag für die nächste Ratssitzung, dass im Bereich der Stimberg Straße zwischen Netto und AWO-Heim die Einführung einer zeitlichen Begrenzung von maximal zwei Stunden für das Parken eingeführt werden soll. „Während größere Einzelhändler mehrheitlich gute Geschäfte machen, leiden kleinere Fachhändler massiv unter der Konkurrenz aus dem Internet. Viele von ihnen müssen um ihre Existenz fürchten, was besonders auch für kleinere Buchhandlungen gilt. Vor diesem Hintergrund sollte auch die Stadt Oer-Erkenschwick alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um die Vielfalt ihrer Angebote vor Ort zu erhalten“, heißt es in dem Antrag. Inzwischen hat auch die SPD-Fraktion erklärt, sich für eine Lösung einsetzen zu wollen.

Auf eine Markise vor ihrem Buchladen muss Regina Martach aber wohl verzichten. Auf Anfrage hatte ihr das Ordnungsamt mitgeteilt, dass wegen des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes zum Radweg nur eine Tiefe von 80 Zentimetern möglich sei. Zwar gibt es auf der Stimbergstraße zwischen Westerbach- und Klein-Erkenschwicker Straße seit Mitte 2013 keinen regulären Radweg mehr. Die Stadt hat deswegen dort auch sämtliche Radwegschilder entfernen lassen. Denn Radfahrer sollen nach einer Verkehrsrechtsnovelle in einer Zone wo nur 30 km/h oder weniger erlaubt sind, auf der Straße fahren. Ein Leser dieser Zeitung machte darauf aufmerksam und zeigte sich erstaunt, dass trotz dieser Regelung im Bereich Calluna-Fachmarktzentrum beim Neubau wieder Radwege markiert wurden.

Fachdienstleiter Michael Grzeskowiak erklärte, dass es sich bei vorhandenen Markierungen ohne Radwegschild um sogenannte andere Radwege handeln würde: „Es besteht dabei keine Pflicht zur Radwegenutzung. Der Radfahrer soll auf der Straße fahren, darf aber – weil baulich vorhanden – auch diese anderen Radwege nutzen.“ Anders sehe es auf der unteren Stimbergstraße in Bereichen aus, die eindeutig als Fußgängerwege ausgeschildert seien.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Zugverbindung Berlin - Recklinghausen kommt ab Montag - es gibt nur einen Haken
Zugverbindung Berlin - Recklinghausen kommt ab Montag - es gibt nur einen Haken
Neue Blitzersäule am Autobahnzubringer: Entscheidendes Detail fehlt aber noch 
Neue Blitzersäule am Autobahnzubringer: Entscheidendes Detail fehlt aber noch 
Hertener Stadtstreicher sitzt jetzt hinter Gittern - aber nicht wegen der grünen Flüssigkeit
Hertener Stadtstreicher sitzt jetzt hinter Gittern - aber nicht wegen der grünen Flüssigkeit
Drei Kinder legen Steine auf Schienen - die Bahn kann nicht mehr rechtzeitig stoppen
Drei Kinder legen Steine auf Schienen - die Bahn kann nicht mehr rechtzeitig stoppen
Heftiger Wetterumschwung zieht heran: Sturm, Schnee und spiegelglatte Straßen drohen
Heftiger Wetterumschwung zieht heran: Sturm, Schnee und spiegelglatte Straßen drohen

Kommentare