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Polizeikommissar Andre Fuchs kontrollliert auf dem Westfalenring Führerschein und Fahrzeugpapiere eines Handy-Sünders.

Bußgeld beginnt bei 100 Euro

Polizei erwischt bei Kontrollen mindestens vier Handy-Sünder

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OER-ERKENSCHWICK - Mindestens vier Handy-Sünder hat die Polizei am Mittwoch im Rahmen einer landesweiten Kontrollaktion auf der Horneburger Straße erwischt. Und das kann für die Fahrer teuer werden, wie der Blick in den Bußgeldkatalog zeigt.

Sieben Beamte der Einsatzhundertschaft kontrollierten dabei zwischen 11 und 13 Uhr mehr als 20 Fahrzeuge. Neben Telefonieren am Steuer ahndeten sie auch Verstöße gegen die Anschnallpflicht und nicht erlaubtes Autotuning. Ein Autofahrer musste wegen Alkohol am Steuer zur Blutentnahme mit auf die Polizeiwache in Oer-Erkenschwick.

Strafe bis 200 Euro und Fahrverbot

Wer als Kraftfahrer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, der muss löhnen und kassiert Punkte in Flensburg. Die Nutzung des Handys am Steuer kostet 100 Euro und gibt einen Punkt. Wer andere gefährdet, weil er zum Beispiel Schlangenlinien fährt, zahlt 150 Euro. Bei Sachbeschädigung sind es 200 Euro. Dazu kommen jeweils zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Übrigens: Wer beim Fahrrad­fahren das Handy nutzt und erwischt wird, zahlt 55 Euro Strafe. Der Griff zum Mobiltelefon ist nur gestattet, wenn der Motor richtig ausgeschaltet ist.

Und Vorsicht: Die Regelung gilt auch für Tablet, Navi, E-Book-Reader, Smartwatches, MP3-Player etc., die während der Fahrt nicht in der Hand gehalten werden dürfen. Der Blick des Fahrers darf nur kurz auf einem Gerät (z.B. Navi) verweilen, soweit es die Verhältnisse erlauben. Wie beim Handy drohen Bußgelder ab 100 Euro, Punkte und Fahrverbote.

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