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So manche Kleidung im Unterricht und auf dem Pausenhof kann in die Hose gehen. Geht es zu leger zu, dann bitten die Schulen um ein Gespräch.

Was darf man in der Schule tragen?

Lieber Jeans statt Jogginghose

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OER-ERKENSCHWICK - Kleider machen Leute. In Datteln gibt es zunehmend feste Regeln an Schulen, die allzu legerer Kleidung einen Riegel vorschieben. Gilt das auch am Stimberg? Im Grundsatz ja!

Grundsätzlich wird auch an den weiterführenden Einrichtungen am Stimberg darauf geachtet, dass die Schüler angemessen gekleidet sind. In Datteln haben Haupt- und Realschule ein verbindliches Nein zur Jogginghose festgelegt. Auch als Folge, weil sich der Schlabberlook immer mehr durchsetzte. Das scheint an OE-Schulen noch nicht so ganz ausgeprägt zu sein, wie eine Umfrage dieser Zeitung ergab. Aber klare Zeichen werden auch hier gesetzt.

An der Paul-Gerhardt-Schule taucht der Begriff der Jogginghose in der Verbotsliste für Kleidung zwar nicht explizit auf. Doch sie ist alles andere als gern gesehen. Bauchfreie Kleidung bei den Mädchen ist ebenfalls passé. An der PGS gelten klare Regeln. Wer eine Jogginghose trägt, wird eindeutig darauf hingewiesen, dass diese nicht zum Standard gehört. Und dann kann es passieren, dass Schüler gebeten werden, sich zu Hause umzuziehen, wenn es die Zeit erlaubt.

Der Hintergrund ist klar: Oftmals sind Schüler mit Berufsvorbereitungen beschäftigt, müssen auch kurzfristig Gespräche mit Vertretern von Firmen führen. Da ist eine normale Hose und auch ein T-Shirt ohne auffällige Aufschriften Pflicht.

An der Christoph-Stöver-Realschule gibt es zwar keine verbindlichen Regeln zur Kleiderordnung. „Aber eine Jogginghose ist nicht toll“, macht die stellvertretende Rektorin Ruth Petek deutlich. Und wenn nicht angemessene Kleidung überhand nimmt, werden die Schüler auch darauf hingewiesen. Eine exorbitant hohe Anzahl an Schlabberhosen stellt die Realschule aber nicht fest. Bei außergewöhnlichen Kleiderordnungsausfällen wird mit den Schülern gesprochen. „Überregulieren wollen wir das Thema aber nicht“, sagt Petek.

Ähnlich verfährt das Willy-Brandt-Gymnasium. Direktor Christian Huhn berichtet: „Wir haben keine gesonderte Kleiderordnung, reden aber mit den Schülern, wenn es extrem wird. Dass aber an manchen Schulen anders reagiert wird, wenn die Zahl von Jogginghosen oder ähnlichen Dingen zunimmt, dafür habe ich volles Verständnis.“

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