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Monatelang haben die „Seeadler“ sich auf die Deutschen Meisterschaften vorbereitet. Am Ende lange es nur zu Platz 13.

Deutsche Meisterschaften

Tambourkorps Seeadler belegt den 13. Platz

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OER-ERKENSCHWICK - Länger als ein Jahr nach der mit Bravour gemeister Qualifikation haben sich die Musiker des Tambourkorps Seeadler auf die Deutschen Meisterschaften am Wochenende in der Osnabrücker Halle am Schlosswall vorbereitet – und sind am Ende 13. geworden.

„Wir haben uns schon mehr ausgerechnet. Aber wenigstens das Team aus Bulddern haben wir geschlagen“, sagt Leiter Thorsten Grutsch (46) am Morgen nach dem aufregenden Spieltag und der Verkündung des vorletzten Platzes in der Liga zwei der Spielleute-Klasse. Dort sind die „Seeadler“ in Orchesterbesetzung angetreten und hatten mit den Titeln „James Bond“ und „Movie Highlights“ auf einen einstelligen Platz gehofft. Doch es kam anders, „wovon wir uns aber nicht entmutigen lassen. Denn wir haben alles gegeben“, betont Grutsch.

Übernachtet haben die „Seeadler“ im Vereinsheim des befreundeten Spielmannszuges Hollage bei Osnabrück. „Nur so kosten wir die Kosten gering halten“, erzählt Grutsch. Die Kosten sind auch der Grund, weshalb die heimischen „Seeadler“ in drei Jahren nicht an den nächsten Bundesmeisterschaften teilnehmen werden. Die finden dann nämlich in einem kleinen Ort an der tschechischen Grenze statt.

Folgende Musiker sind unter Leitung von Dirigent Patrick Wirth in Osnabrück angetreten: Saskia Groß, Chantalle Drögehoff, Florentin Lilla, Angela Drögehoff, Ulrike Große, Stefanie Herold, Michael Ignaszak, Jaqueline und Mauela Dietrich, Maureen Kopp, Tanja Paul, Lutz Gerkensmeier, Thorsten Grutsch, Stefan Block, Matthias Gerkensmeier, Kevin Lassen, Floria Sieratzki, Martin Drögehoff, Hermann Schäfer, Christian Fahnenschmidt Max Holste und Heinz Dwinger (71), der älteste Musiker.

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