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Angelehnt an die Fernsehserie „Sponge Bob“ heißt dieses Achterbahn-Modell „Bikini-Bottom-Bahn“. Die Bahn hat es ins Finale geschafft.

Erfolgreiche Schülerinnen

Zwei Achterbahnen im NRW-Finale

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OER-ERKENSCHWICK - Dass die Konzeption und der bau von Achterbahnen eine durchaus komplexe Sache ist, das haben jetzt 14 Schüler des Willy-Brandt-Gymnasiums erfahren.

Aufgeteilt in drei Gruppen haben sich die Mädchen und Jungen an einem bundesweiten Wettbewerb der Ingenieurkammer beteiligt. Die Nachwuchs-Ingenieure mussten pro Gruppe je ein Achterbahn-Modell bauen und dessen volle Funktionsfähigkeit unter Beweis stellen. Am Freitag kam die erfreuliche E-Mail. Zwei der drei Teams haben es in das NRW-Finale geschafft. Dort werden sich die Oer-Erkenschwicker Schülerinnen am 7. Mai im Movie Park in Bottrop gegen fünf weitere NRW-Konkurrenten in ihrer Altersklasse behaupten müssen.

„Eine Achterbahn zu entwickeln, ist eine echte bauliche Herausforderung“, sagt Georg Wiemann, Jurymitglied und Bauingenieur. „Wir haben in diesem Wettbewerb vor allem die Entwurfsqualität der Tragkonstruktion bewertet.“ Aber auch die Originalität der Modelle, die Verarbeitung der Baumaterialien und die handwerkliche Ausführung spielten bei der Entscheidung der Jury eine wichtige Rolle. Die Funktionsfähigkeit testeten sie mit einer Kugel, die nach dem Start ohne erneutes Anschieben vom Start bis zum Ziel der Miniatur- Achterbahn rollen musste. Laut Ingenieurskammer mussten sich die Jugendlichen bei ihren Planungen auf eine Grundfläche von 30 mal 60 Zentimetern und eine Höhe von 40 Zentimetern beschränken. Nutzen konnten sie für ihre Bauten einfachste Materialien wie Drähte, Papier, Kunststoff oder Schnur. Beton, Carbon oder Zweikomponenten-Klebstoffe durften sie hingegen nicht verwenden.

Mit mehr als 5000 teilnehmenden Schülern bundesweit ist dieser Wettbewerb einer der größten seiner Art. Zunächst suchen die Ingenieurkammern aus 15 Bundesländern die besten Ideen aus, in einem zweiten Schritt treten die Landessieger dann mit ihren Entwürfen in einem Bundesentscheid gegeneinander an. Die Preisverleihung findet am 14. Juni im Deutschen Technikmuseum in Berlin statt. Die Schirmherrschaft hat in Nordrhein-Westfalen das Ministerium für Schule und Bildung übernommen.

Ins Landesfinale geschafft haben es Lea Kähning, Anne Schüpphaus, Julia Weinrich und Lara Göthert mit ihrer „Bikini-Bottom-Bahn“ sowie Patrycja Dybka, Iclal Benli, Lara Spyra, Antonia Enderle und Frida Meyer jeweils von der Klassenstufe acht des Willy-Brandt-Gymnasiums. Das Achterbahn-Modell „Höllenfahrt“ von Marieke Ridder, Ben Pastoors, Greta Runte, Lasse Sonntag und Jan Schüpphaus haben das Finale dagegen nicht erreicht.

Was die Qualifikation als Nachwuchs-Ingenieure betrifft, zeigten Schüler des Gymnasiums bereits in den vergangenen Jahren hervorragende Leistungen und waren bei diesem Wettbewerb erfolgreich. Erst 2018 haben Schülerinnen des Willy-Brandt-Gymnasium den Bundessieg beim Brückenbau-Wettbewerb geschafft.

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