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Zu Fuß nach Italien: Daniela und Daniel Drees sind bestens gerüstet für ihre außergewöhnliche Tour.

Erlebniswanderung

Zu Fuß bis nach Italien

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OER-ERKENSCHWICK - Früher fand Daniel Drees Wandern und Spazierengehen eher uncool. Jetzt macht er sich zu Fuß mit Ehefrau Daniela nach Italien auf.

Sechs Tage noch, dann steht für die beiden der Start eines besonderen Erlebnisses auf dem Programm. Los geht es an ihrem Haus an der Groß-Erkenschwicker-Straße, das Ziel ist Italien – zu Fuß, ohne Zeitdruck. Was bewegt Daniel Drees (36) und seine Gattin (37), eine solches Unternehmen in Angriff zu nehmen? Ja, inzwischen ist es die Lust am Wandern. Und da beide nach Rücksprache mit ihrem Arbeitgeber, der Knappschaft, ein „Sabbat-Jahr“ vereinbart haben, packen sie nun das Unternehmen „Zu Fuß nach Italien“ an.

„Die Initialzündung war auch, als ich den Film ‚Ich bin dann mal weg‘ mit Hape Kerkeling gesehen habe“, lacht Daniel Drees. Aber nun eine klassische Pilgertour in Angriff zu nehmen, das wollten er und seine Frau nicht. „Diese Routen sind manchmal ziemlich überlaufen. Und überhaupt hat unser Plan weniger einen religiösen Anspruch. Wir wollen einfach wandern, so weit uns die Füße tragen und schauen, wie weit wir kommen.“

Rom wäre dabei durchaus erstrebenswert, Meran aber auch. „Und wenn es am Ende Süditalien wird, ist es auch okay“, lacht das Ehepaar aus Oer und geht seine Mission heiter und gelassen an. Frei nach dem Motto: Ob Neapel oder Petersdom, völlig egal, Hauptsache Italien. Eine gewisse Grundkondition muss natürlich vorhanden sein, der Grundstein hierfür wurde in den vergangenen Wochen bei diversen Wanderungen gelegt. Geradezu ein Klacks, also eher ein netter Spaziergang, war da beispielsweise vor wenigen Tagen der Marsch zur Palmkirmes nach Recklinghausen.

Rund 20 Kilometer pro Tag wollen sie schaffen und größtenteils spontan in Pensionen übernachten. Zunächst auf eigene Faust durch Deutschland, dann später mit einer geführten Tour über die Alpen. „Italien ist einfach ein schönes Ziel, wo wir landen, ist nicht ganz so wichtig. Wir wollen niemandem etwas beweisen, sondern einfach eine außergewöhnliche Wandertour machen.“ Längst gepackt sind die Rucksäcke, die Schuhe sind eingelaufen. „Das ist das A und O“, betont das Wanderpaar aus Oer. Und der Rest läuft dann von ganz allein...

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