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Im Februar wurde das Zechenwäldchen an der Ewaldstraße gerodet. Vor einer Wohnbebauung muss jetzt erst noch das Erdreich ausgetauscht werden.

Ewaldstraße

Altlasten verzögern den Baubeginn

OER-ERKENSCHWICK - Neben dem ehemaligen Landabsatz an der Ewaldstraße sollen zwei dreigeschossige Mehrfamilienhäuser entstehen. In Februar dieses Jahres wurde wegen dieses Bauprojekts das Zechenwäldchen Passiert ist nach mehr als einem halben Jahr allerdings noch nichts.

Der Eigentümer, die Ruhrkohletochter RAG Montan Immobilien (RAG MI), hatte bei der Stadt eine Bauvoranfrage für das Grundstück gestellt, die positiv beschieden wurde. Private Investoren hat die RAG MI dafür aber nicht gefunden. „Wir haben das Grundstück jetzt an eine Tochtergesellschaft verkauft“, sagte Projektleiter Volker Duddek.

Die Gesellschaft für Projekt und Quartiersentwicklung (GP+Q) will dort im nächsten Jahr mit dem Bau der Mehrfamilienhäuser beginnen. „Das verzögert sich aber, weil dort erst noch der Boden bis zu einer Tiefe von 1,50 Meter ausgetauscht werden muss“, sagte Duddek. Es handelt sich zwar um keine giftigen Altlasten, aber unter dem Grundstück befinden sich noch Überreste eines Abwasserkanalsystems der ehemaligen Zeche Ewald-Fortsetzung. Das Bauwerk wurde bei einer Untersuchung des Bodens auf dem rund 4.000 Quadratmeter großen Grundstück entdeckt. „Diese Altlasten werden noch im vierten Quartal dieses Jahres beseitigt und das Gelände wieder aufgefüllt“, sagte Duddek.

Ob das Unternehmen GP+Q die Wohnungen an der Ewaldstraße verkaufen oder vermieten wird, steht noch nicht fest. Das Grundstück im Calluna-Quartier hat nach Angaben der RAG Mi eine Tiefe von rund 40 Metern und soll Platz bieten für zwei 47 Meter breite Mehrfamilienhäuser mit 16 Meter Tiefe und etwa 20 Meter Garten.

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