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Zukunfts-Investition: (v.l.) Marcel Pingel und Alexander Ueberdick (Feuerwehr), Bürgermeister Carsten Wewers, Dezernent Bernd Immohr, Fachdienstleiter Michael Grzeskowiak sowie Tobias Tyszak und Georg Kersting (Feuerwehr) freuen sich über das neue Fahrzeug für den Rettungsdienst.

Feuerwache

Schnelle Hilfe mit modernem Fahrzeug

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OER-ERKENSCHWICK - Mit Blick auf das neue Rettungsdienst-Fahrzeug hat die Feuerwehr nun einen top-modernen Zustand erreicht. In den kommenden Jahren soll sich nun auch bei den Gebäuden etwas tun.

Sieben Mio. Euro, diese Investitionssumme wird für den Bau der neuen Feuer- und Rettungswache kalkuliert. Die Auftragsvergabe ist wegen zahlreicher Vorschriften, die bei einem solchen Neubau zu beachten sind, kompliziert. Die Ausschreibung der Bauarbeiten erfolgt europaweit. Einen genauen Zeitplan zu benennen, sei schwierig, bekannte der städtische Fachdienstleiter Michael Grzeskowiak während eines Ortstermins. Mit der Fertigstellung des neuen Wach-Gebäudes auf dem Gelände an der Ecke Schiller-/Buschstraße könne zur Jahreswende 2020/21 gerechnet werden.

„Wir haben aber nicht nur diesen Neubau für die hauptamtlichen Kräfte im Blick, sondern auch die Frage, wo künftig der Löschzug Erkenschwick mit seinen Freiwilligen und die Jugendfeuerwehr untergebracht werden können. Die Möglichkeiten einer Modernisierung des aktuellen Hauptwachen-Gebäudes werden geprüft. Das neue Fahrzeug für den Rettungsdienst kann indes ab sofort in der Praxis eingesetzt werden.

Hochmoderner Standard

Am Mittwoch wurden die letzten Gerätschaften und Hilfsmittel in den Wagen geschafft – einen Tag lang übernahm deshalb das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Einsätze im Rettungsdienst. „Jetzt ist das Fahrzeug vollends betriebsbereit. Und es hat einen hochmodernen Standard“, freut sich Tobias Tyszak, Sachgebietsleiter Rettungsdienst bei der Oer-Erkenschwicker Feuerwehr. Bürgermeister Carsten Wewers und Dezernent Bernd Immohr untermauerten, dass durch die Neuanschaffung für die Bürger schnelle Hilfe in der Not gewährleistet sei.

Die Städte Oer-Erkenschwick und Recklinghausen hatten sich beim Kauf von zwei Rettungstransportwagen (RTW) zusammengeschlossen und eine gemeinsame Ausschreibung durchgeführt. Rund 230.000 Euro sind jeweils für die Mercedes Sprinter zu bezahlen. Die Ausgaben für den Rettungsdienst sind von den Kostenträgern, also den Krankenkassen, zu tragen und damit refinanziert.

Inhaltlich steht der Rettungsdienst vor Veränderungen. - Ab 2027 dürfen nur staatlich geprüfte Notfallsanitäter mit dreijähriger Ausbildung eingesetzt werden. Weitere Mitarbeiter der Feuer- und Rettungswache werden ebenfalls diese Qualifikation erlangen. Wachleiter Gerd Pokorny meinte dazu jüngst: „Wir reagieren flexibel, der hauptamtliche Beamte macht ja nicht nur das Feuer aus.“ - Mit Tobias Tyszak, Marcel Pingel, Georg Kersting, Marc-Marius Baumgart, Sebastian Wegmann, Frank Pöpping, Markus Riering und Markus Groß-Albenhausen hat der Rettungsdienst erfahrene Kräfte an Bord – plus die Auszubildenden Vera Solbach und Lucas Jetten.

Zu der modernen Technik gehören hohe Standards der Notfallmedizin wie eine elektrische Fahrtrage oder aktuellste Medizingeräte. In beiden Kommunen wurden die Fahrzeuge als Ersatz für bereits vorhandene RTW angeschafft. Das macht in Oer-Erkenschwick auf jeden Fall Sinn. Denn an dem bisherige Wagen nagt langsam etwas der Zahn der Zeit. 2010 wurde er angeschafft. Aktueller Tachostand: 260.511 Kilometer.

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