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Im Schatten des Fördergerüstes Schacht 3 entstand im Calluna-Quartier das neue Wohngebiet. Der Endausbau der Straße „Am Förderturm“ beginnt am kommenden Montag.

Am Förderturm

Straßenausbau startet im Calluna-Quartier

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OER-ERKENSCHWICK - Was lange währt, wird jetzt gut. Am Montag, 25. Februar, starten die Arbeiten zum Endausbau der Straße „Am Förderturm“ im Calluna-Quartier auf dem ehemaligen Zechengelände.

Die Nachricht werden die Anwohner mit Wohlwollen vernehmen, stand vieles im Calluna-Quartier nicht immer unter einem guten Stern. Was auch für das Thema Fernwärme-Versorgung galt, in das aber jetzt ebenfalls Bewegung gerät.

Für den in der kommenden Woche beginnenden Straßenausbau gilt: Zunächst wird im westlichen und mittleren Stich der Straße „Am Förderturm“ gearbeitet. Die Anlieger werden von der ausführenden Firma „Maasbau GmbH“ aus Moers schriftlich über die Maßnahme informiert – insbesondere, wenn aufgrund der Arbeiten Zufahrten und Zugänge nicht benutzt werden können. Auftraggeber ist die Essener RAG Montan Immobilien (RAG MI) GmbH, veranschlagt ist eine Bauzeit von zweieinhalb bis drei Monaten. Die Firma „Maasbau“ hatte bereits 2012 und 2013 die Erschließung des Calluna-Quartiers gestemmt.

Die teils nervenaufreibende Hängepartie in Sachen Fernwärmeversorgung soll für die Anwohner im Calluna-Quartier bald endlich beendet sein. - Das Unternehmen Innogy kündigte an, dass ab dem 1. April Verträge für den Vertrieb der Fernwärme gültig sein sollen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen Anwohner dezidiert informiert werden, welche Kosten noch auf sie zukommen. - In der Vergangenheit kam es nach der Insolvenz der Fernwärmegesellschaft (FOE) im Juni 2016 zu Schwierigkeiten bei der Wärme-Lieferung. Erzeugt wird die Wärme durch die Grubengas-Verstromung der Firma „Minegas“, als Netzbetreiber fungiert „Innogy“. Ab sofort steht den Anwohnern jetzt auch eine Hotline zur Verfügung. - Info: Tel. 08 00/52 62 630

Die Straße „Am Förderturm“ wird grau gepflastert, die Stellplätze in anthrazit. Zusätzlich werden die Parkflächen mit einem „P“ markiert. Gepflastert wird auf dem ehemaligen Zechengelände ab der Einfahrt am ehemaligen Pförtnerhaus eine Fläche von rund 5.000 Quadratmeter. Der Endausbau kostet knapp eine halbe Million Euro. Auch die Einrichtung eines Zebrastreifens auf der Ewaldstraße ist inbegriffen.

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