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41 Jahre haben Adelheid (li) und Heinz Forger ihr Bus-Reiseunternehmen in Rapen erfolgreich geführt. Auch Tochter Jennifer gehörte als Busfahrerin zum Team.

Forger

Firmengeschichte endet mit Überraschungstour

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OER-ERKENSCHWICK - Nach mehr als zwei Millionen unfallfreien Kilometern hinter dem Lenkrad eines Reisebusses ist für Heinz Forger Schluss. Zum Jahresende schließt der 69-Jährige sein Busreiseunternehmen.

Den Betrieb hat er dann 41 Jahre zusammen mit seiner Gattin Adelheid erfolgreich geführt. 21 Jahre hat auch Tochter Jennifer (42) – diplomierte Wirtschaftsingenieurin mit den Schwerpunkten Transport, Logistik und Verkehr – in dem Familienunternehmen als Busfahrerin und „Mädchen für alles“ gearbeitet.

„Der Rundum-Service für unsere Kunden war das, was unser Unternehmen stets ausgemacht hat“, sagt Heinz Forger. Denn sowohl bei den Tagesfahrten als auch den beliebten mehrtägigen Reisen gab es im Bus und Hotel stets eine Reisebetreuung aus ersten Hand: Meist durch die Chefin persönlich.

Ehrung für Reisejubilare

Adelheid und Heinz Forger vollenden 2019 jeweils ihr 70. Lebensjahr. Aus diesem Anlass finden wieder „Geburtstagsreisen“ statt, die sich in der Stammkundschaft großer Beliebtheit erfreuen. Und Stammkunden haben die Forgers reichlich: Denn seit Jahrzehnten ehrt das Unternehmen seine „Reisejubilare“.

Schlusspunkt der Rapener Unternehmensgeschichte wird die Abschlussreise des Reisebüros Forger sein. Das Ziel verrät der Firmenchef, der übrigens stets auf ein Navigationssystem verzichtet hat und nur nach Karte fuhr, nicht. „Es ist eine Überraschungsfahrt“, sagt Heinz Forger. Die Forgers freuen sich schon auf die Zeit nach der Selbstständigkeit, wollen künftig die Ruhe zu Hause genießen und endlich mal gemeinsam Weihnachten feiern. Tochter Jennifer zieht es mittelfristig in die Schweiz. Der Liebe wegen – aber das ist dann schon wieder eine ganz andere Geschichte...

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