Für Freibad-Modernisierung

Stadt hofft auf Fördergelder aus Berlin

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OER-ERKENSCHWICK - Der Stadtrat hat am frühen Donnerstagabend die von der Stadtverwaltung durchgeführte Beantragung von Fördermitteln beim Bundesinnenministerium für die Freibadmodernisierung einstimmig abgesegnet. Jetzt blicken Rat und Verwaltung voller Erwartung Richtung Berlin.

Denn eine Vorentscheidung über die Bewilligung von Fördermitteln aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ soll noch im Februar erfolgen.

Folgendes ist geplant: Die Stadt würde für rund 1,5 Mio. Euro auf eigene Kosten und finanziert aus Umbuchungen aus dem vergangenen Geschäftsjahr ab Herbst nächsten Jahres alle Becken des 1969 eröffneten Freibades zurückbauen lassen. Das aber nur unter der Voraussetzung, dass zwei Anträge auf 90-Prozent-Förderung durch den Bund genehmigt werden.

Antrag eins: Für 5,2 Mio. Euro sollen ein 500 Quadratmeter großer Wasserspielplatz, ein großes Nichtschwimmerbecken mit breiter Wasserrutsche, ein 25-Meter-Sportbecken mit sechs Bahnen und ein angrenzender Sprungturmbereich entstehen. Antrag zwei: Im hinteren Bereich der Liegewiesen sollen für 3,9 Mio. Euro ein auch von Nicht-Badegästen über die Buschstraße erreichbarer See mit einer öffentlichen Gastronomie samt Veranstaltungshalle gebaut werden.

Die Finanzierung des zehnprozentigen Eigenanteils soll über die Gelder sichergestellt werden, die wegen der Aufschiebung von neuen Straßensanierungsmaßnahmen im Haushaltsplan frei werden.

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