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Abfallberater Thomas Kesselmann kontrolliert hier den Wertstoffcontainer auf dem Baubetriebshof. Eingeworfen werden dürfen nur Verpackungsabfälle und stoffgleiche Nichtverpackungen aus Metallen und Kunststoffen.

Aus für den gelben Sack

Gnadenfrist läuft Ende Januar ab

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OER-ERKENSCHWICK - Ausgediente Bratpfannen landen seit 1. Januar in der Wertstofftonne. Das gelbe Müllgefäß war in OE fast in allen Haushalten bereits vorhanden. Umstellen müssen sich die Bürger trotzdem.

Gelbe Säcke gibt die Stadt nämlich nicht mehr aus. Nur noch bis Ende Januar läuft die Gnadenfrist. Dann holt der Wertstoffentsorger Remondis die gelben Säcke nicht mehr ab, leert nur noch die gelben Tonnen. „Die Bürger können aber wie bisher Wertstoffabfälle, die nicht mehr in die gelbe Tonne reingepasst haben, kostenlos in der Containerstation entsorgen“, sagt Bauhof-Leiter Gerold Schmelter.

Dabei ist es völlig egal, ob die Verpackungsabfälle oder ausgedientes Spielzeug aus Metall oder Plastik in einem bunten Sack oder in einem Pappkarton zum Bauhof gebracht werden. „Wichtig ist nur, dass keine Elektrogeräte, Textilien, Papier oder Glas in dem Wertstoffcontainer landen“, sagte Abfallberater Thomas Kesselmann. Ein Rollplakat neben dem Container zeigt, was dort eingeworfen werden darf. „Im Zweifel helfen auch Bauhofmitarbeiter beim Sortieren“, meinte Schmelter. Bisher gab es im Bauhof gerade mal zehn Nachfragen von Bürgern zum Thema „Wertstofftonne“.

Zuständig für alle Fragen rund um diese Müllfraktion ist nämlich der für den ganzen Kreis zuständige Entsorger Remondis. Das ist auch der Ansprechpartner für mögliche Tauschgeschäfte, wenn die Größe des Müllgefäßes nicht passt. Haushalte mit bis zu vier Personen haben eine 120-Liter Tonne bekommen, ab fünf Personen wird sie mit 240 Liter gleich doppelt so groß. Wer will, kann sich tonnenmäßig verkleinern oder vergrößern. Im Gegensatz zur Entsorgung der Wertstoffabfälle, die über Restmüllgebühr und Verpackungsabgeben finanziert wird, ist das Tauschgeschäft nicht kostenlos. Für die Anfahrt kassiert Remondis 25 Euro, das zusätzliche Mehrvolumen einer 120-Liter-Tonne kostet 20 Euro, bei einer 240-Liter-Tonne 28 Euro.

Bei den Angaben handelt es sich um Netto-Preise, obendrauf kommen noch 19 Prozent Mehrwertsteuer. Schmelter geht davon aus, dass in manchen Haushalten die Tonnengrößen nicht dem tatsächlichen Bedarf entsprechen: „Weil die Wertstoff-Entsorger häufig gewechselt haben, wurden die Daten nicht gepflegt und sind womöglich nicht aktuell.“

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