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Geben sich am Freitag, den 13., nach 13 Jahren „wilder Ehe“ das Ja-Wort: Stadtbrandmeister Matthias Beckmann und Oberbrandmeisterin Sandra Wloch.

Glück am Freitag, den 13.

Feuerwehrleute geben sich das Jawort

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OER-ERKENSCHWICK - Seit 13 Jahren sind Matthias Beckmann und Sandra Wloch ein Paar. Ihre „wilde Ehe“ ist aber ab dem heutigen Freitag, den 13., beendet. Die beiden Feuerwehrleute geben sich nun offiziell das Ja-Wort.

Matthias Beckmann ist vielen Bürgern bekannt. Denn der 46-jährige Rapener ist seit Januar 2012 Leiter der Freiwilligen Feuerwehr. Und eben über die Feuerwehr hat Beckmann auch seine Lebensgefährtin und heutige Ehefrau kennengelernt. Doch der Reihe nach.

Matthias Beckmann ist gelernter Fahrzeugschlosser und selbstständiger Spediteur. Verwaltungssitz seines Unternehmens „Beckmann Logistics“ ist der Ortsteil Rapen. Ein Betriebsstandort ist aber auch Olfen. Und genau dort sprang der Funke zwischen den heute frisch gebackenen Eheleuten über. „Weil ich mich 2005 tagsüber nahezu ausschließlich in Olfen aufgehalten habe, bin ich von der dortigen Feuerwehr angesprochen worden, ob ich sie nicht während dieser Zeit im Einsatzfall unterstützen könnte“, erinnert sich Matthias Beckmann. Und der gut ausgebildete Feuerwehrmann, der vor fast drei Jahrzehnten als damals 17-Jähriger dem Löschzug Rapen beigetreten ist, sagte zu.

„Zwischen uns hat es sofort gefunkt“

„In dem Zusammenhang wollte ich dann auch die Kameraden in Olfen kennenlernen“, erzählt Beckmann. Und so hat er einige Übungsabende besucht – und dabei ist es dann passiert. Sandra Wloch (43), geboren in Selm, tat damals in der Olfener Wehr Dienst. „Zwischen uns hat es sofort gefunkt“, strahlt die nunmehr ehemalige Justizangestellte. Drei Jahre später begründeten Matthias Beckmann und Sandra Wloch ihren gemeinsamen Wohnsitz in Rapen.

Der Freitag der 13. gilt als Tag, an dem besonders viele Unglücke passieren. Die irrationale Furcht vor diesem Tag wird als Paraskavedekatriaphobie bezeichnet. - Auswertungen von Unfalldaten haben aber ergeben, dass sich an einem Freitag den 13. nicht mehr Verkehrsunfälle ereignen. - Doch was ist falsch mit der 13? Sie überschreitet das geschlossene Zwölfersystem. Denn die Zwölf symbolisiert Ordnung und Harmonie. Schon im Mittelalter wurde die 13 das „Dutzend des Teufels“ genannt. - Die Unglück bringende Kombi aus Freitag und 13 gibt’s in jedem Jahr mindestens einmal, aber höchstens dreimal. - In der jüdischen Tradition und in Japan ist die 13 aber eine Glückszahl. - Und im protestantischen Norden Deutschlands galt der Freitag lange Zeit als guter Termin zum Heiraten...

Fakt ist, dass sich nach der Trauung im Standesamt eine Kolonne aus Verwandten und engsten Freunden nach Lemmer in Marsch setzt. Dort lässt die Feuerwehrfamilie den Hochzeitstag, den Freitag, den 13. – der auch Tag des Rauchmelders ist – zünftig ausklingen. Wir wünschen alles Gute!

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