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Ein Dorn im Auge ist so manchem die Taktung der Fußgängerampel an der Horneburger Straße in Höhe des Hauses Nummer 62.

Grünphasen sind oft zu kurz

An diesen Fußgängerampeln sehen unsere Leser Gefahren

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OER-ERKENSCHWICK - Der Beinahe-Unfall an der Giebelhof-Kreuzung in Oer, bei dem zwei Drittklässler fast von einem Auto erfasst wurden, wird auch auf unserer Facebook-Seite rege diskutiert. Viele Bürger melden weitere neuralgische Punkte, die für Fußgänger gefährlich sind.

Die Situation am Überweg Horneburger Straße, Höhe Hausnummer 62, ist beispielsweise einigen ein Dorn im Auge: Userin „Ela Su“ berichtet: „In dem Moment, wo für Autofahrer rot ist, geht die Ampel zeitgleich auf grün. In diesem Moment gehen die Leute und vor allem viele kleine Schulkinder hinüber, während Autofahrer meinen, sie müssen noch schnell Gas geben, um bei gelb noch schnell rüberzukommen. Die Grünphase der Fußgängerampel ist zu kurz. Man schafft es gerade mal bis zur Mitte.“ Unsere Zeitung machte den Test an der Horneburger Straße. Und wahrlich fällt die Grünphase auch für Erwachsene sehr kurz aus, um die Straße zu überqueren.

Ein weiterer Schwerpunkt wird an der Kreuzung Buschstraße/Klein-Erkenschwicker-Straße ausgemacht. Melvin Schmies schreibt: „Dort steht die kleine Ampel für Fußgänger, die einfach viel zu viele übersehen. Es ist mein Schulweg, deswegen bekomme ich es immer mit. Generell ist die Kreuzung sehr gefährlich, da die Sicht deutlich eingeschränkt ist, gerade durch die parkenden Autos.“ Ähnliche Erfahrungen schildert Sabine Neumann: „Dort ist mir das auch schon passiert. Ich hatte als Fußgänger grün, da rauschte ein Wagen an mir vorbei. In dem Moment war ich froh, dass meine Tochter nicht dabei war.“

Grünphase von Autofahrern ignoriert

Auch aus Rapen gibt es Reaktionen. Regina Geveler sieht einManko an der Kontaktampel Ewaldstraße/Im Buschkamp. „Meine Tochter ist dort selbst als Fußgängerin beinahe von einem Auto erfasst worden, obwohl sie grün hatte. Sie kam gottseidank mit dem Schrecken davon. Es kommt häufig vor, dass die Grünphase für Fußgänger von Autofahrern ignoriert oder übersehen wird.“

In Oer bereitet aber nicht nur die Giebelhof-Ampel Sorge, sondern auch das Verhalten mancher Autofahrer an der „Kreuzung Pieper“ am Medicum-Gesundheitszentrum. „Es passiert oft genug, dass Rechtsabbieger die Fußgänger nicht beachten“, meint Userin „Michala Lo“. Und auch in derInnenstadtist nach Ansicht mancher erhöhte Vorsicht geboten. Sinah Koczwara berichtet: „Heute Morgen habe ich noch an der Ampel direkt an der Volkshochschule erlebt. Grün, alle Autos auf der einen Seite halten, ich überquere mit meinem Dreijährigen und meinem Baby im Kinderwagen die Straße und aus der anderen Richtung kommt ein Auto angefahren, das die Geschwindigkeit nicht reduzierte und auf einmal ganz abrupt bremsen musste, als es uns auf der Straße erblickte.“

Schildern Sie uns weiter Ihre Erfahrungen zu diesem Thema auf der oder mailen Sie an szredaktion@medienhaus-bauer.de oder rufen Sie an unter Tel. 0 23 68/91 72 44 13 Hier können Sie nachlesen, was in Oer passiert ist:

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